Die einen mögen es lieber süß, die anderen salzig oder scharf – oder auch alles auf einmal. Den persönlichen Geschmack greifbar zu machen, ist eine schwierige Angelegenheit. Und dennoch gibt es Gerichte, die vielen gut schmecken und allgemein als lecker gelten, während andere in vielen Teilen der Welt eher als unappetitlich oder sogar als eklig empfunden werden.
Das international aufgestellte Portal „Taste Atlas“ listet auf Basis von Nutzerwertungen die beliebtesten Gerichte, die entsprechend einer breiteren Masse gut schmecken. Dabei landen regelmäßig auch Mahlzeiten auf der Liste, die man hierzulande nicht unbedingt kennt, die sich aber in anderen Ländern großer Beliebtheit erfreuen. Dazu dürfte auch der aktuelle Spitzenreiter gehören: Vori Vori.

Paraguay freut sich, das beste Gericht der Welt zu haben
Das Gericht aus Paraguay hat sich dabei gegen mehr als 11.500 andere Gerichte durchgesetzt. Wer Vori Vori nicht kennt: Dabei handelt es sich um eine traditionelle Suppe, die auch Bori Bori genannt wird. Den Hauptbestandteil bilden kleine Maismehlbällchen mit Käse; darauf bezieht sich auch der Name, der übersetzt so viel wie „viele Bällchen“ bedeutet. Im Originalrezept werden die Bällchen in Hühnersuppe mit Gemüse und Kräutern gekocht und gemeinsam serviert.
Das Gericht steht in einer langen Tradition des indigenen Guaraní-Volkes, das viel mit Mais und Hühnchen in seinen Mahlzeiten arbeitet. Inzwischen gibt es zwar auch zahlreiche vegetarische Varianten, klassische Rezepte beinhalten allerdings alle Hühnerfleisch. Laut „Taste Atlas“ passen dazu am besten einfache Beilagen wie milder Käse, ein frischer Salat oder auch ein Kräutertee.

