Studie erklärt: Deshalb riechen Fürze von Frauen "schlimmer" als die von Männern

Forscher haben bestätigt, dass Fürze von Frauen "schlimmer" riechen als die von Männern. Im Rahmen mehrerer Studien konnte man herausfinden, woran das liegt.
Studie erklärt: Deshalb riechen Fürze von Frauen "schlimmer" als die von Männern
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Durchschnittlich 15- bis 20-mal am Tag entweicht Luft aus dem Darm. Diese Gase entstehen während des Verdauungsprozesses und hängen oft damit zusammen, was man gegessen hat und ob man Luft beim Essen schluckt. Diese Darmwinde machen zwischen 0,5 und 2 Liter Gas pro Tag aus.

Forscher haben herausgefunden, dass Fürze von Frauen dabei stärker und auch schlimmer riechen können als die von Männern. Demnach scheint das Geschlecht eine Rolle bei der Verdauung zu spielen. Fürze bestehen unter anderem aus Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan.

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Medizinische Erklärung gefunden: Fürze von Frauen riechen "schlimmer" als die von Männern

Doch was hat das mit dem Geschlecht zu tun? Gleich mehrere Studien zeigen, dass Fürze von Frauen eine um 200 Prozent höhere Konzentration an Schwefelwasserstoff enthalten. Auch die Methanthiol-Konzentration ist höher als bei Männern. Der Schwefelwasserstoff gilt als Hauptauslöser für den unangenehmen Geruch der Luft, die aus dem Körper entweicht. Während einer Studie im Jahr 1998 wurden die geschlechtsspezifischen Unterschiede genauer untersucht.

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Forscher haben versucht, für diesen Unterschied eine Erklärung zu finden. Fest steht, dass Frauen häufiger an Blähungen leiden als Männer. Schuld an dem stärkeren Geruch und den Verdauungsproblemen sollen die Hormone sein. Während des Zyklus leiden die meisten Frauen unter Magen-Dram-Problemen, die bis hin zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall reichen können. Zudem geht die Verdauung bei Frauen langsamer von statten, was ebenfalls zur Folge haben kann, dass die Bakterien während des Prozesses im Darm mehr Gase produzieren.