Laut Psychologie: Was die Schlafposition über den Charakter verrät

Rücken-, Bauch- oder Seitenschläfer? Die Schlafposition soll angeblich Rückschlüsse auf den Charakter einer Person zulassen.
Laut Psychologie: Was die Schlafposition über den Charakter verrät
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Schlaf ist für den Körper enorm wichtig, der sich dann erholen und Regenerationsprozesse anstoßen kann. Das ist die Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Schlafforscherinnen und -forschern zufolge gibt es dabei etwa verschiedene „Schlafpersönlichkeiten“, die sich unter anderem auf die Dauer oder auch auf die Qualität beziehen. Aber auch die Schlafposition kann angeblich viel über eine Person verraten, auch wenn es dazu keinerlei wissenschaftliche Basis gibt.

In der sogenannten Populärpsychologie, auch Alltagspsychologie genannt, spielen die Schlafpositionen allerdings eine wichtige Rolle. So hat eine britische Untersuchung mit etwa 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sechs wesentliche Positionen definiert, die auf Selbsteinschätzungen und -beschreibungen der Befragten beruhen.

Der Umfrage zufolge ist die sogenannte „Embryo-Stellung“ die häufigste Schlafposition. Dabei schläft die Person in Seitenlage und zieht Knie und Beine Richtung Brust hoch. Die Arme werden dabei in der Regel verschränkt. Solchen Personen wird oft nachgesagt, sensibel und emotional zu sein. Die Pose soll ein unterbewusstes Bedürfnis nach Schutz signalisieren, da sich der Körper so gegen potenzielle äußere Einflüsse am besten schützt. Doch was bedeuten die anderen Schlafpositionen?

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Schlafposition: Junge Frau schläft im Bett auf der Seite
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Gewohnte Schlafpositionen lassen sich nur schwer verändern

Wer in der „Baumstamm“-Position schläft, tut das ebenfalls in Seitenlage. Allerdings liegt man dabei, wie der Name schon sagt, recht gerade da. Wer so schläft, soll oft ein offener und zugänglicher Mensch sein. Solche Personen sollen besonders sozial und entspannt sein und Gruppenaktivitäten dem Alleinsein vorziehen. Wer hingegen in der „Sehnsuchtsstellung“ schläft, nimmt dabei eine seitliche Position mit geradem Rücken ein, während das Becken leicht gekippt und die Arme nach vorne gestreckt werden. Der Populärpsychologie zufolge lässt auch das Rückschlüsse auf einen offenen Charakter zu, wobei diese Personen Fremden gegenüber eine gewisse Skepsis an den Tag legen. Haben diese Menschen einmal eine Meinung gefasst, bleiben sie in der Regel dabei.

Wer hingegen auf dem Rücken in der „Soldaten“-Position schläft – gerade und entspannt, während die Arme locker an der Seite liegen –, ist offenbar besonders diszipliniert. Zudem werden solchen Personen Eigenschaften wie Ehrgeiz, Ruhe und Reserviertheit zugeschrieben. Anders sieht das bei der Schlafposition „Freier Fall“ aus. Dabei handelt es sich um Bauchschläferinnen und -schläfer, die ein Bein anwinkeln; die Arme werden dabei oft um das Kissen gewickelt oder zumindest nach oben angewinkelt. Wer so schläft, soll ebenfalls unterbewusst Schutz suchen und deshalb seine verletzliche Seite zur Matratze drehen. Dennoch soll es sich um grundsätzlich selbstbewusste, entscheidungsfreudige, aber auch perfektionistische Personen handeln, die allerdings wenig kritikfähig sind.

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Schlafposition: Junges Paar liegt zusammen auf dem Rücken im Bett und schläft
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Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Schlafposition, einige Posen sind aber gesünder als andere

Die letzte typische Schlafposition heißt „Seestern“. Dabei schläft man auf dem Rücken, während man Arme und Beine ungleichmäßig vom Körper wegstreckt oder anwinkelt. Wer diese Position beim Schlafen einnimmt, soll besonders friedlich, freundlich und gut im Zuhören sein. Grundsätzlich soll es sich um gesellige, aber eher zurückhaltende Personen handeln.

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Aus gesundheitlicher Sicht gilt übrigens die Rückenlage als besonders empfehlenswert. Dabei werden Rücken und Nacken am wenigsten belastet. Welche Schlafposition aber individuell am besten geeignet ist, richtet sich in erster Linie nach persönlichen Vorlieben – Hauptsache, man ist am nächsten Morgen frisch und erholt.