RKI warnt vor RSV-Welle: Eine Personengruppe leidet besonders unter den Symptomen

In Deutschland steigen die Zahlen der RSV-Infektionen an. Das RKI warnte in diesem Zusammenhang vor den kommenden Wochen. Mit diesen Symptomen müssen Betroffene rechnen.
RKI warnt vor RSV-Welle: Eine Personengruppe leidet besonders unter den Symptomen
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Das Robert-Koch-Institut hat kürzlich vor einer drohenden Infektionswelle durch RSV gewarnt. Das Virus breitet sich aktuell wieder verstärkt aus und belastet das Gesundheitssystem zusätzlich während der Grippe-Saison. Eine bestimmte Personengruppe leidet ganz besonders unter den Symptomen.

Eine Infektion mit dem sogenannten Respiratorischen Synzytialvirus kann bei Kindern stärker ausfallen. Insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder kann die Atemwegserkrankung gefährlich werden. Doch auch Senioren können schwere Symptome entwickeln. Noch halten sich die Fälle aber in Grenzen. RSV machte in den virologischen Proben zuletzt rund vier Prozent aus.

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Doch die Experten erklärten, dass diese Entwicklung darauf hindeuten kann, dass die Fallzahlen in den kommenden Wochen ansteigen werden. Diese Entwicklung konnte man in den vorherigen Jahren bereits beobachten. Auch die Lage in den Kliniken soll weiter überwacht werden, denn viele Kinder müssen wegen einer Infektion häufig im Krankenhaus behandelt werden. Die RSV-Welle zeigt sich immer zeitversetzt zur Grippe-Welle. Genau dieses Szenario halten die Experten auch aktuell für wahrscheinlich, da die Zahlen bereits eine bestimmte Dynamik entwickeln.

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Wer sich mit dem Virus infiziert, muss mit Symptomen wie Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, Husten und Fieber rechnen. Im Rahmen von schweren Verläufen kann es auch zu Bronchitis, Atemnot und einer Lungenentzündung kommen. Deshalb sollten Eltern mit ihren Kleinkindern frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Bei schweren Symptomen oder einer deutlichen Verschlechterung des Zustandes sollte man sich an ein Krankenhaus wenden. Bei Erwachsenen ohne Vorerkrankung verläuft eine Infektion meist mild. In der Regel erholen sich Betroffene nach ein bis zwei Wochen wieder vollständig.