Kurz nach den Feiertagen breitet sich eine neue Corona-Variante verstärkt aus. „Cicada“ oder auch BA.3.2. ist in Deutschland angekommen und verdrängt aktuell die bisher dominierende Variante „Stratus“. Lange hatte sich dieser Subtyp als Hauptinfektionsursache gehalten.
Das RKI hat „Cicada“ nun in den aktuellen Wochenberichten aufgelistet. Der Subtyp treibt das Infektionsgeschehen in Deutschland momentan an. Schon kurz vor Weihnachten hat das RKI auf die neue Variante hingewiesen, die sich durch die Feierlichkeiten und vor allem an Silvester noch schneller ausbreiten konnte. Erstmals wurde die Sublinie von Forschern im Sommer 2025 entdeckt.

Die neue Corona-Variante "Cicada" hat Deutschland erreicht: Mit diesen Symptomen muss man rechnen
„Cicada“ war schon Mitte Dezember für 38 Prozent der Corona-Fälle verantwortlich. Die Symptome unterscheiden sich jedoch bisher nicht von den bereits bekannten Beschwerden, die eine Corona-Infektion auslösen kann. Dazu zählen Schnupfen, Heiserkeit, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie teils hohes Fieber. Seit „Stratus“ leiden außerdem immer mehr Patienten unter starken Halsschmerzen. Auch der neue Subtyp soll den Rachen besonders angreifen.
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In schweren Fällen können darüber hinaus Atemnot und Kurzatmigkeit folgen. Eher selten treten Magen-Dram-Beschwerden, eine Bindehautentzündung, Hautausschläge und Schwindel auf. Zu Beginn der Pandemie litten außerdem viele Patienten unter dem Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes. Dieses Symptom wird heute nur noch sehr selten beobachtet. Der neue Corona-Subtyp ist nicht gefährlicher als seine Vorgänger. Die meisten Betroffenen erholen sich nach rund 10 Tagen wieder vollständig. Dennoch ist es wichtig, auf Hygienemaßnahmen zu achten und sich von Risikogruppen fernzuhalten.
