Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, beschäftigt die Menschheit schon seit Ewigkeiten. Eine definitive Antwort konnte jedoch bisher nicht gefunden werden. Doch die Interpretationen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die einen sicher sind, dass man in den Himmel oder in die Hölle kommt, glauben Physiker wie Stephen Hawking nicht daran, dass es überhaupt noch etwas gibt, wenn man stirbt.
Zahlreiche Menschen machen jedoch immer wieder eindrückliche Nahtoderfahrungen. Dazu zählt auch Dean Braxton. Der 68-Jährige hat im Januar 2026 in einem Interview mit "Daystar" offen über sein Erlebnis gesprochen und behauptet, er wäre kurzzeitig im Himmel gewesen. Schon im Jahr 2009 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel "In Heaven" und schrieb darin über die Wahrnehmung seines Erlebnisses. Nach einer Operation an der Niere bekam Braxton eine Infektion, die zu einem Herzstillstand führte.

Er behauptet, er habe den "Himmel gesehen": Dean Braxton machte eine beeindruckende Nahtoderfahrung
Die Ärzte gaben Braxton bereits auf und erklärten ihn für klinisch tot. Ganze 105 Minuten lang soll er seiner Erzählung nach leblos dagelegen haben. Die Mediziner füllten bereits die Unterlagen zur Überführung seines Leichnams aus. Doch plötzlich erwachte er wieder und sorgte als angeblicher „Wundermann“ für Gesprächsstoff. Nach seiner Nahtoderfahrung erklärte der 68-Jährige, dass er keinerlei Angst verspürte. Stattdessen fühlte er einen tiefen Frieden.
Er behauptet, er habe den Himmel gesehen und sei dort Verwandten, Engeln, Jesus und sogar Gott begegnet. „Deine Zeit ist noch nicht gekommen, geh zurück“, soll eine Gestalt zu ihm gesagt haben, die er als Jesus beschrieb. Seitdem sei es Braxtons Mission geworden, anderen zu helfen, zu Gott zu finden. „Ich hatte das Gefühl alles sei lebendig, nichts sei tot“, berichtet Braxton. Er habe unter anderem Vorfahren getroffen, die er nie kennengelernt hatte und ist sich sicher, dass die Familie für Gott einen hohen Stellenwert hat.

Braxton wäre fast gestorben: Wie diese Erfahrung sein Leben veränderte
Braxton berichtet außerdem, dass er nach einiger Zeit „den Rand des Himmels“ erreicht habe. Hätte er diesen Punkt überschritten, wäre er nicht mehr mit dem Leben verbunden gewesen. In diesem Moment soll ihm "Jesus" begegnet sein. Als er ihn zurückschickte, sah er seinen eigenen Körper umringt von Krankenschwestern. „Ich erinnere mich, dass mein Herz wieder zu schlagen begann. Ich bin als ein anderer Mensch zurückgekommen“, sagt Braxton. Die Nahtoderfahrung hat seine Sicht auf das Leben und auf seine Familie für immer verändert. Was im Gehirn passiert, während man stirbt, haben Forscher kürzlich versucht herauszufinden.
Was ist eine Nahtoderfahrung?
Bei einer Nahtoderfahrung befinden sich Betroffene in einem lebensbedrohlichen Zustand und schaffen es oft entgegen jeglicher Prognosen doch noch, sich körperlich wieder zu erholen. Ein solches Szenario kann durch einen Herzstillstand oder einen schweren Unfall ausgelöst werden. Was diese Menschen in einem solchen Moment sehen und wahrnehmen, ist eine subjektive und individuelle Erfahrung. Die Ursachen sind wissenschaftlich nicht vollständig geklärt. Ein Ansatz beschreibt den möglichen Sauerstoffmangel im Gehirn als Auslöser für die Wahrnehmungen, die an Träume erinnern können. "Wir haben keine Eins-zu-eins-Möglichkeit, wissenschaftlich zu beweisen, dass es nach dem Tod zu irgendwelchen Erlebnissen kommt. Das heißt aber nicht, dass man für sich selbst nicht einen Glauben, eine Hoffnung haben darf", erklärte Neuropsychologe Christian Hoppe.
