Das neue Jahr hat begonnen und somit auch die Zeit der guten Vorsätze. Dabei spielt natürlich auch die Gesundheit eine wichtige Rolle. Deshalb verzichten immer mehr Menschen auf Genussmittel wie Zucker, Zigaretten und Alkohol. Der sogenannte „Dry January“ wird immer beliebter.
Wer sich dem „trockenen Januar“ anschließt, verzichtet vier Wochen lang auf Alkohol. Egal ob es um das Feierabendbier oder ein Glas Sekt bei der Geburtstagsparty geht, sämtliche alkoholischen Getränke werden abgelehnt. Dieser Trend hat erhebliche Effekte auf den Körper und zeigt erst, wie schädlich der Alkoholkonsum eigentlich ist.

Dry January: Immer mehr Menschen schließen sich dem gesunden Trend an
Schon im vergangenen Jahr nahmen viele Verbraucher in Deutschland an dem „Dry January“ teil. Die Verkäufe von Alkoholprodukten gingen im Januar 2024 im Vergleich zum Vormonat um ganze 50 Prozent zurück. Betroffene bemerkten zahlreiche Vorteile. Sie schliefen besser, verloren an Gewicht und auch ihre Haut wurde wieder rein. Studien zeigen, dass insbesondere das Herz und der Kreislauf von einem Verzicht profitieren. Denn Alkohol kann Bluthochdruck, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen auslösen. Nach einem halben Tag normalisiert sich der Herzschlag langsam wieder.
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Doch wer regelmäßig Alkohol trinkt, stresst sein Herz dauerhaft. Insbesondere Personen, die sowieso schon mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu kämpfen haben, setzen sich einem höheren Risiko aus, wenn sie Alkohol trinken. Auch die Leber kann sich während der 30-tägigen Pause erholen. Schlimmstenfalls kann die Leber nämlich durch einen regelmäßigen Alkoholkonsum zu einer sogenannten Fettleber werden. Während des alkoholfreien Monats kann sich eine leichte Belastung aber wieder normalisieren.
Zahlreiche Vorteile: Warum der Dry January so effektiv ist
Binnen weniger Tage verbessert sich außerdem der Schlaf. Man kann wieder erholt in den Tag starten und nachts durchschlafen. Was auch damit zusammenhängt, dass sich der Magen beruhigt. Denn Alkohol regt die Produktion von Säure an, was nicht selten zu einer Magenschleimhautentzündung führt. Die International Agency for Research on Cancer warnt außerdem davor, dass Alkohol krebserregend sein kann. Man tut seinem Körper demnach einen großen Gefallen, wenn man nicht nur im Januar verzichtet, sondern allgemein seltener zur Flasche greift.
