Nicht wegen des Geldes: Mann hatte drei Vollzeitjobs auf einmal

Ein Netzwerktechniker hatte über mehrere Monate nicht nur einen oder zwei, sondern gleich drei Vollzeitjobs. Doch wie ist das überhaupt möglich und warum hat er überhaupt multiple Jobs angenommen?
Nicht wegen des Geldes: Mann hatte drei Vollzeitjobs auf einmal
iStock / Tirachard

Ob man sich nun nach dem Motto „Leben um zu arbeiten“ oder „Arbeiten um zu leben“ richtet – die meisten Menschen gehen dennoch maximal einer Vollzeit-Tätigkeit nach. Darüber hinaus gibt es noch eine Gruppe, die aus Geldgründen oder anderen persönlichen Motiven neben ihrer Haupttätigkeit noch einen Nebenjob mit geringerer Stundenzahl haben. Und dann gibt es noch einen inzwischen 50-jährigen Netzwerktechniker aus Texas, der zeitweise drei Vollzeitjobs auf einmal hatte.

Business Insider“ (Artikel hinter Bezahlschranke) nennt den Mann im Text Joseph, da er lieber anonym bleiben möchte. Zwar ist es in den USA nicht per se verboten, mehrere Vollzeitstellen zu haben. Je nach Vertragssituation kann einen das dennoch in Schwierigkeiten bringen, zumal es rein rechnerisch gar nicht möglich ist, tatsächlich alle geforderten Stunden für jeden der drei Arbeitgeber zu erbringen. Dafür bekam er allerdings dem Bericht zufolge ein kumuliertes Jahresgehalt von umgerechnet 316.000 Euro. Um das Geld soll es dem Netzwerktechniker allerdings nicht primär gegangen sein.

Vollzeitarbeit: Drei Laptops stehen aufgeklappt auf einem Tisch, an dem drei Personen arbeiten
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Aktuell wird wieder viel über Vollzeit- und Teilzeitarbeit diskutiert

Zwar nutzte er das Geld, um eine Hypothek abzubezahlen und legte bereits einiges für das Studium seiner Kinder und den eigenen Ruhestand beiseite. Allerdings ging es ihm noch viel mehr um eine Jobsicherheit, ganz nach dem Motto „viel hilft viel“. Zwar führte der enorme Arbeitsaufwand von drei Vollzeitjobs dazu, dass er sich bereits innerhalb weniger Monate ausgebrannt fühlte. Allerdings kam es bei zwei seiner drei Jobs zu Entlassungen.

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Im Gegensatz zu seinen Kolleginnen und Kollegen, die sich ganz und gar einem einzigen Job verschrieben hatten und sich dementsprechend eine neue Stelle suchen mussten, war das bei „Joseph“ nicht der Fall. Zusätzlich erhielt er eine Abfindung in Höhe von umgerechnet gut 42.000 Euro, die er direkt seinem Ersparten hinzufügen konnte.

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In Deutschland haben laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2024 4,7 Prozent aller Erwerbstätigen „neben ihrer Haupttätigkeit mindestens eine weitere Tätigkeit“. In Zahlen entspricht das etwa zwei Millionen Personen. Allerdings handelt es sich dabei meistens um mehrere Teilzeitjobs.