Im Mai kündigte CD Projekt Red zwar nicht völlig aus dem Nichts, aber für viele dennoch überraschend neue Inhalte für das enorm erfolgreiche und beliebte Videospiel „The Witcher 3: Wild Hunt“ an. Die Ankündigung erfolgte fast auf den Tag genau zehn Jahre, nachdem mit „Blood and Wine“ der bis dato letzte DLC für das Spiel erschienen ist. Das soll sich mit „Songs of the Past“ allerdings ändern.
Mit dem neuen DLC, an dem CD Projekt Red aktuell arbeitet, bekommen Spielerinnen und Spieler die Gelegenheit, ein weiteres Abenteuer mit dem Hexer Geralt von Riva zu erleben, bevor dann in dem für 2028 angekündigten Spiel „The Witcher 4“ seine Ziehtochter Ciri die Hauptrolle übernimmt.
Seit der Ankündigung gab es keine neuen Infos zu „The Witcher 3: Wild Hunt: Songs of the Past“. Bereits im Vorfeld wurde allerdings offiziell bekannt gegeben, dass auf der Opening Night Live (ONL) der Gamescom 2026 in Köln neues Material gezeigt werden soll. Nun ist die ONL Geschichte – was gab es dabei Neues in Bezug auf den DLC zu sehen?
Darum soll es in „Songs of the Past“ gehen
In der neuen Erweiterung für „The Witcher 3: Wild Hunt“ verschlägt es Geralt nach Letten, eine bisher unbekannte Region, die in dieser Form in der Vorlage von Andrzej Sapkowski nicht erwähnt wird. Es handelt sich der Beschreibung zufolge um die Heimat des Barden Rittersporn, wobei offenbar ein Zusammenhang zu dessen Nachnamen Lettenhove besteht.
Entsprechend ist so gut wie nichts über dieses Land bekannt, das allerdings als idyllisch und von ländlichen Gebräuchen geprägt beschrieben wird. Ob ein Zusammenhang mit dem Fluss Lette (teilweise auch Lete) in Ebbing, einer Provinz des Kaiserreichs Nilfgaard, damit etwas zu tun hat und entsprechend die Lage verrät, lässt das Studio offen.
Und auch, was die konkrete Handlung von „Songs of the Past“ angeht, hat sich CD Projekt auf der ONL noch recht bedeckt gehalten. Spielerinnen und Spieler erwartet als Hauptquest offenbar ein „dunkles Geheimnis“ und eine mysteriöse Finsternis, die lange geruht hat. Auf der direkt zur Gamescom aktualisierten Website ist zudem die Rede davon, dass „sogar Geralts wichtigste Freundschaft in Gefahr“ gerät. Damit ist offensichtlich Rittersporn gemeint.
Neue Monster und neue Waffen
Dazu soll jede Menge typischer „Witcher“-Content kommen. So soll es neue Monster, Nebenquests und auch eine neue Waffe geben. Dabei handelt es sich um eine lange Kette, die Geralt um seinen Unterarm geschlungen hat und dem Trailer zufolge auf vielfältige Art im Kampf einsetzen kann.
Tatsächlich war genau diese Waffe ein Wunsch vieler Spielerinnen und Spieler, seitdem sie in einer Vorschau des allerersten „Witcher“-Teils zu sehen war. Ob dadurch neue Mechaniken wie beispielsweise eine erhöhte Kletterreichweite eingeführt werden, geht aus dem Video nicht hervor, wäre aber theoretisch denkbar.
Remaster für „The Witcher 3: Wild Hunt“ angekündigt
CD Projekt Red hatte aber tatsächlich noch mehr im Gepäck als „nur“ Neuigkeiten zum DLC „Songs of the Past“. Schon am 29. September soll eine Remastered-Version des beliebten Spiels aus dem Jahr 2015 erscheinen. Und nicht nur das: Wer das Spiel bereits besitzt, bekommt das Upgrade kostenlos – heutzutage keine Selbstverständlichkeit.
Neben einer verbesserten Grafik soll die Neuauflage auch ein überarbeitetes Kampfsystem und einen angepassten Talentbaum sowie einen neuen Finisher enthalten. Zudem umfasst der Remaster auch beide bisherigen Erweiterungen, „Heart of Stone“ und „Blood and Wine“.
Alle Informationen zu „The Witcher 3: Songs of the Past“ auf einen Blick
- Titel: „The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past“
- Release: 2027
- Genre: Open World, Rollenspiel, Action Adventure, Singleplayer
- Plattformen zum Release: PC, PS5, Xbox Series X
- Entwickler: CD Projekt Red in Zusammenarbeit mit Fool's Theory
- Preis: tbd (Basisgame von „The Witcher 3: Wild Hunt“ kostet aktuell im Schnitt etwa 30 Euro)

