Firma schließt komplett, Paar setzt Vertrag auf: So verrückt wird der „GTA 6“-Start

Ein einziger Tag im November bringt jetzt schon den Alltag vieler Menschen durcheinander. Denn der anstehende Release von „GTA 6“ sorgt nicht nur für freudige Erwartungen. Experten befürchten sogar einen kurzfristigen Einbruch der Wirtschaft.
Firma schließt komplett, Paar setzt Vertrag auf: So verrückt wird der „GTA 6“-Start

Der Hype um „Grand Theft Auto VI“ – kurz „GTA 6“ – ist ungebrochen. Seit die Vorbestellungen laufen, gelangen außerdem schrittweise neue Informationen über das AAA-Spiel ans Licht, die die Begeisterung weiter anfachen. Aber auch vorher war bereits klar, dass der 19. November 2026 ein Tag ist, den sich sehr viele Gaming-Fans dick in den Kalender eingetragen haben.

An diesem Tag wird der Titel von Rockstar Games nämlich endlich erscheinen, nachdem der Start mehrfach verschoben wurde. Damals konnte man schnell viele enttäuschte Stimmen im Netz finden, die von Personen stammten, die sich bereits extra Urlaub genommen hatten, um direkt zum Release „GTA 6“ spielen zu können. Bei einer Firma ist das jedoch gar nicht nötig.

Unternehmen gibt allen Mitarbeitern einfach frei

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird das US-amerikanische Unternehmen Burger Motorsports seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 19. November nämlich einfach komplett freigeben. Eine entsprechende interne E-Mail kursiert auf Social Media. Darin ist die Rede von einer „vorübergehenden unternehmensweiten Betriebsunterbrechung“.

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Dass „GTA 6“ der Grund dafür ist, wird in der Mail direkt bestätigt. Denn offenbar gab es diverse Terminprobleme, weil verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Urlaub eingereicht hatten. Augenzwinkernd heißt es in der Mail, dass bereits verschiedene Teammitglieder mitgeteilt hätten, am 19. November – einem Donnerstag – nicht verfügbar und auch nicht erreichbar zu sein, da sie sich nach Vice City begeben würden.

Lucia im Pool in „GTA 6“
Rockstar Games

Netz diskutiert über Paarverträge zum „GTA 6“-Start

Darüber hinaus sorgte ein Post für Furore, bei dem ein Paar offenbarte, dass es – wohl nicht nur komplett aus Spaß – extra einen „Vertrag“ aufgesetzt hat. Darin geht es zum einen darum, dass eine Person so viel „GTA 6“ spielen kann wie sie möchte und dabei nicht von der anderen Person gestört werden darf. Das gilt insbesondere für Cutscenes oder einen Heist.

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Auch typische Kommentare wie „Das ist doch nur ein Videospiel“ sind laut Vertrag strikt verboten und bis eine Mission beendet oder ein Safehouse erreicht ist, sind auch Küsse und Umarmungen nicht erlaubt. Dieser und ähnliche Verträge werden im Netz aktuell teilweise heftig diskutiert und haben für einige eine Grundsatz-Debatte angestoßen, wie viel Raum ein Videospiel bekommen sollte. Denn neben diesen eher privaten Konsequenzen wird auch die komplette Branche beeinflusst.

„GTA 6“ könnte sich sogar auf die Weltwirtschaft auswirken

Am augenscheinlichsten wird das beim Release-Plan anderer Studios. Seit feststeht, dass Rockstar an seinem Start am 19. November festhalten wird, werden immer mehr Spiele verschoben. So hat sich bisher kein einziger anderer großer Name getraut, irgendeinen Release auch nur in die Nähe von „Grand Theft Auto VI“ zu legen. Im kompletten November herrscht entsprechend gähnende Leere.

Darüber hinaus befürchten sogar einige Expertinnen und Experten, dass sich der Start des Spiels auch auf das weltweite Bruttosozialprodukt auswirken könnte, weil viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich dort entweder Urlaub nehmen oder blau machen. Neu wäre dieses Phänomen im Übrigen nicht. Beispielsweise der Start von „Star Wars: Episode I“ im Jahr 1999 hat allein die US-amerikanische Wirtschaft schätzungsweise 300 Millionen Dollar gekostet.

Wie groß der „Wahnsinn“ um das Spiel am Ende wirklich wird, wird sich erst im November zeigen. Ein X-Nutzer kommentiert dazu allerdings jetzt schon amüsiert: „In 100 Jahren werden sie untersuchen, welchen Einfluss GTA 6 auf unsere Gesellschaft hatte.“