Wilde Verfolgungsjagden und jede Menge Autos – unter anderem dafür ist die Reihe „Grand Theft Auto“ bekannt. Im heiß erwarteten neuen Teil, „GTA 6“, wird auch das wieder ein wesentlicher Bestandteil sein. So wurden bereits eine ganze Reihe Autos offiziell gezeigt oder versteckt in Material entdeckt.
Inzwischen durften zudem einige ausgewählte Personen, vorrangig aus der Content-Creator-Szene, das Spiel antesten. Dabei ist aufgefallen, dass ein Auto-Feature fehlt, das vor allem im Vorgänger beliebt war: das Umdrehen eines umgekippten Autos.
Realistischeres Fahrgefühl lässt Feature verschwinden
Überschlägt sich in „GTA 5“ ein Auto und kommt auf seinem Dach zum Liegen, kann man es per Lenkbewegung wieder in die Spur bringen. Teilweise funktioniert das auch bereits im vierten Teil der Reihe. Für „GTA 6“ wird die Fahrphysik allerdings in mehreren Punkten überarbeitet. Dem fällt offenbar auch das Dreh-Feature zum Opfer.
Darüber berichtete zunächst der YouTuber, der zu den wenigen gehört, die den AAA-Titel bereits anspielen durften, wie „PC Games“ berichtet. Jones zufolge hat zudem Rob Nelson, Head of Development bei Rockstar North, das Fehlen der Funktion bestätigt. Grundsätzlich soll die gesamte Fahrphysik realistischer und damit die Fahrzeuge etwas schwergewichtiger im Fahrgefühl werden.
Eventuell kommt es dadurch generell zu weniger Überschlägen, sodass Spielerinnen und Spieler das Feature gar nicht so sehr vermissen werden. Realistischer ist es allemal, wenn man ein umgedrehtes Fahrzeug nicht so einfach wieder auf seine Räder stellen kann.

Fahrphysik von „GTA 6“ soll zwischen den beiden Vorgängern liegen
Dass die Fahrphysik in „GTA 6“ einen Sprung machen wird, gilt als ausgemacht und ist in Teilen auch bereits im gezeigten Videomaterial zu sehen. Unter anderem in zwei Clips, die auf Reddit für Furore sorgen, wird bestätigt, dass die Fahrzeuge spürbar mehr virtuelles Gewicht mitbringen.
Das bietet abgeleitet mehrere weitere Vorteile, die das gesamte Fahrgefühl realistischer machen. Zum einen sind die Timings bei der Beschleunigung offenbar akkurater und besser an reale Gegebenheiten angepasst. Zum anderen wurde augenscheinlich an den Bewegungsanimationen gefeilt. Fans vermuten, dass die Fahrphysik am Ende irgendwo zwischen dem vierten und fünften Teil der Reihe landen wird.
Rockstar sucht den goldenen Mittelweg
Dabei hat sich Rockstar offenbar die Kritikpunkte an beiden Spielen zu Herzen genommen. Vielfach wurde das Fahrgefühl in „GTA 4“ damals als zu schwerfällig beschrieben. In „GTA 5“ steuerte das Studio dem Geschmack vieler Spielerinnen und Spieler zufolge zu stark dagegen. Die Fahrzeuge wurden leichter, dafür gab es mehr Grip und ein eingeschränktes Schadensmodell. Nun versucht man sich offenbar für „GTA 6“ an einem Mittelweg.
„Grand Theft Auto VI“ erscheint planmäßig am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Eine PC-Version wurde bisher nicht offiziell angekündigt. Dabei kostet die Standard Edition 79,99 Euro, die Ultimate Edition liegt preislich bei 99,99 Euro.

