Zu teuer: Deshalb bleibt Gen Z am Wochenende lieber zu Hause

Früher war das Wochenende für Partys reserviert, heute dominiert der Couch-Abend. Warum die Gen Z das Ausgehen immer häufiger gegen das eigene Zuhause eintauscht und welche Rolle der Faktor Geld dabei spielt.
Zu teuer: Deshalb bleibt Gen Z am Wochenende lieber zu Hause
LightField Studios/Shutterstock

Die Gen Z geht viel seltener aus als früher. Am Wochenende oder am Abend wäre eigentlich der richtige Zeitpunkt für eine Party oder ein Besuch im Kino, doch die ansteigenden Preise machen vielen jungen Menschen einen Strich durch die Rechnung. Alles wird teurer und das bemerkt auch die Generation, die gerade noch zur Schule geht, eine Ausbildung absolviert oder den ersten Arbeitsplatz ergattern konnte.

Zur Gen Z zählen Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. Sie folgen auf die Millennials und werden von der Generation Alpha abgelöst. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Harris Poll zeigt, dass viele junge Menschen am Wochenende lieber zu Hause bleiben, um Geld zu sparen.

Zwei Mädchen der Gen Z schauen auf ihr Smartphone
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Ausgehen am Wochenende war einmal: Das macht Gen Z heute

74 Prozent der Befragten erklärten, dass sie mindestens die Hälfte ihrer Wochenenden zu Hause bleiben oder sich in der eigenen Wohnung mit Freunden treffen, statt auszugehen. 73 Prozent gaben an, dass es sich um den Standardplan für Samstag und Sonntag handele, „drinnen zu bleiben“. Doch der sparsame Hintergedanke ist nicht der einzige Grund für diesen Trend. Immer mehr junge Menschen fühlen sich ausgelaugt oder erschöpft. Sie wollen sich am Wochenende ausruhen und lieber allein oder mit wenigen Menschen Zeit verbringen, anstatt sich in den Trubel des Nachtlebens zu stürzen.

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Nicht nur die Finanzen stecken hinter der Entwicklung

Sechs von zehn Erwachsenen der Gen Z verzichten ganz bewusst auf Freizeitpläne am Samstag und Sonntag, um sie hinterher nicht zu bereuen, weil zu viel Geld ausgegeben wurde. Mehr als zwei Drittel sind der Meinung, dass der Partybesuch es nicht wert sei, anschließend mit einem leeren Portemonnaie wieder nach Hause zu kommen. In den letzten Monaten sind aber nicht nur Eintrittspreise gestiegen. Auch Alkohol, der außerhalb konsumiert werden, ist teurer geworden. Natürlich braucht man für eine Party auch die geeignete Kleidung oder womöglich noch ein Geschenk, was ebenfalls Geld kostet. Psychologen raten deshalb immer wieder dazu, lieber etwas zu unternehmen, das nichts oder wenig kostet, um niemanden auszuschließen und sich wieder mehr auf die wichtigen Dinge der Freundschaft zu fokussieren.

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