Iran-Abkommen und Spritpreise: Wann Tanken wieder günstig wird

Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA lassen die Ölpreise fallen. Doch was bedeutet das für Verbraucher in Deutschland, wenn schon bald der Tankrabatt ausläuft?
Iran-Abkommen und Spritpreise: Wann Tanken wieder günstig wird
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Im Nahen Osten steht endlich ein Abkommen in Aussicht. Der Iran verhandelt mit den USA, was den Ölpreis bereits am Dienstag spürbar gesenkt hat. Ein Barrel der Sorte Brent kostete am Nachmittag rund 78 US-Dollar. Der Ölpreis lag während des Iran-Krieges auch schon über der 100-Dollar-Marke.

Das Abkommen wird sich natürlich auch direkt auf den Spritpreis auswirken. Es handelt sich jedoch lediglich um ein erstes Zwischenabkommen, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll. Schon jetzt scheint sich die finanzielle Lage in Deutschland aber zu entspannen, denn die Preise für Diesel und Benzin sanken erstmals fast auf Vorkriegsniveau. Laut dem ADAC kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt am Dienstag 1,764 Euro. Ein Liter Superbenzin E10 war hingegen für 1,826 Euro erhältlich.

Spritpreise nach Iran-Abkommen: Preistafel an einer Tankstelle
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Spritpreise sinken: Was die Entwicklungen im Nahen Osten bedeuten

Allerdings hat die Bundesregierung erst kürzlich bekanntgegeben, dass der Tankrabatt nicht verlängert werden soll. Autofahrer zahlen seit Anfang Mai 16,7 Cent weniger pro Liter Kraftstoff. Die Steuerentlastung wird jedoch mit dem 30. Juni enden. Autofahrer müssen sich also darauf einstellen, dass die Spritpreise im Juli wieder ansteigen werden. Nicht alle Versorger haben den Rabatt auch vollständig an ihre Kunden weitergegeben. Doch wann wird das Tanken wieder richtig günstig?

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Tatsächlich müssen noch einige Wochen vergehen, bis sich das Preisniveau wieder stabilisieren kann. Denn die Spritpreise reagieren zeitverzögert auf die niedrigeren Ölpreise. Zudem muss die Straße von Hormus wieder zuverlässig geöffnet bleiben, damit die Kosten nicht schwanken. Außerdem hängen die Preise für Kraftstoffe nicht nur mit dem Rohöl zusammen. Darüber hinaus müssen die Mineralölkonzerne die sinkenden Weltmarktpreise erst weitergeben. Auf welchem Niveau sich die Preise also einpendeln werden, erfahren Verbraucher erst im Juli. Auch dieser Wert kann sich aufgrund der politischen Dynamik erneut ändern.

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