Der Tankrabatt läuft aus: Was bedeutet das für Autofahrer?

Der Tankrabatt hat Autofahrer zwei Monate lang entlastet, doch nun zieht die Bundesregierung einen Schlussstrich. Ab Juli wird Tanken wieder teurer – doch es wird bereits nach Wegen gesucht, die Bürger anderweitig zu unterstützen.
Der Tankrabatt läuft aus: Was bedeutet das für Autofahrer?
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Das Ende des Tankrabatts steht vor der Tür. Die Bundesregierung gab kürzlich bekannt, dass die Steuersenkung nicht beibehalten werden kann. Somit wird es an der Tankstelle ab Juli wieder teurer. Und das, obwohl der Ölpreis auch weiterhin hoch ist. Ein Barrel der Marke Brent kostete am Donnerstag 92 US-Dollar.

Zwei Monate lang zahlten Autofahrer 16,7 Cent weniger pro Liter Benzin und Diesel. Der Tankrabatt sollte insbesondere Bürger entlasten, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen. Es handelte sich um eine Reaktion auf die durch den Iran-Krieg ansteigenden Spritpreise, die Deutschland hart trafen.

Tankrabatt Symbolbild: Aral-Tankstelle
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Ende des Tankrabatts steht fest: Was die Regierung jetzt plant

„Wir haben nach langen Beratungen entschieden, dass wir den Tankrabatt wie geplant am 30. Juni auslaufen lassen werden“, erklärten Sepp Müller von der CDU und Armand Zorn von der SPD. „Es ist finanzpolitisch nicht sinnvoll. Wir können es uns in der aktuellen Lage nicht leisten, Schulden dafür aufzunehmen“, heißt es weiter. Doch was plant die Bundesregierung jetzt? Es hat bereits eine Warnung gegenüber den Mineralölkonzernen gegeben. Sie sollen die Preise nach Auslaufen des Tankrabatts auf keinen Fall deutlich anheben. Die Koalition hat sich bereits auf eine Preisexplosion eingestellt und erklärt, wie eine Reaktion ausfallen könnte.

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Mehr dazu: Spritpreis-Check: So viel spart man durch die Steuersenkung bei einer 50-Liter-Tankfüllung

Zwar wurde nicht konkret bestätigt, womit Autofahrer zu rechnen haben, doch gegenüber der Bild erklärten Zorn und Müller, welche Maßnahmen im Gespräch sind. Dazu gehören Zuschüsse für einkommensschwache Autofahrer, die Einführung einer Übergewinnsteuer für Ölkonzerne, ein Spritpreisdeckel, die Erhöhung der Pendlerpauschale sowie die Senkung der Energie- und Stromsteuer. Auch der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sprach sich für einen Spritpreisdeckel aus. Wie sich die Situation entwickeln wird, ist aber aktuell noch unklar.

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