Wenn man den Geschirrspüler öffnet, erwartet man sauberes und trockenes Geschirr. Entdeckt man dann noch Pfützen auf Tassen und Schüsseln, ist das nicht nur ärgerlich. Zu viel zurückbleibende Feuchtigkeit kann der Maschine auch langfristig schaden, wenn man das Geschirr dann zu lange in der Spülmaschine lässt.
Dahinter steckt allerdings kein Problem des Geschirrspülers selbst. Stattdessen ist alles eine Frage der Positionierung im Innenraum der Maschine. Denn am Ende dreht sich alles um einfache Physik.
Warum Geschirr manchmal nass bleibt
Spülmaschinen trocknen das Geschirr, indem durch Verdunstung und Kondensation die Feuchtigkeit entfernt wird. Wie genau das umgesetzt wird, hängt vom genauen Modell ab. So gibt es Konzepte mit Restwärme oder Kondensation durch kühle Außenwände. Viele moderne Geräte öffnen darüber hinaus inzwischen automatisch auch am Ende des Programms die Klappe einen Spalt breit, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
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Das hilft allerdings alles nichts, wenn sich richtige Pfützen auf dem Geschirr gebildet haben, etwa in der Mulde einer Tasse, deren Boden entsprechend gewölbt ist. Deshalb besteht die effektivste Methode darin, das Geschirr korrekt auszurichten. Dafür spielt die Beladung eine Rolle, man kann aber auch einfach die Schubladen verstellen.

So funktioniert der Rack-Winkel-Trick für den Geschirrspüler
Das funktioniert zwar nicht bei allen, aber bei den meisten Modellen. Diese bieten bei den oberen Schubladen die Option, die Gestelle, auch „Racks“ genannt, in der Höhe zu verstellen. Das ist praktisch, um den Geschirrspüler besser an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – aber auch, um lästige Pfützen zu vermeiden. Dafür verstellt man nur eine Seite des Korbs, sodass eine Schräglage entsteht. Diese verhindert, dass sich Wasser ansammelt.
Dabei genügt oft schon eine geringe Neigung, man sollte es keinesfalls übertreiben. Zudem nützt die Maßnahme nichts, wenn nicht auch das Geschirr entsprechend in der Maschine platziert wird, sodass es leicht schräg steht.

