Mordfall Fabian: Polizist berichtet, was ihm die Angeklagte am Fundort der Leiche sagte

Der Tod des achtjährigen Fabian erschüttert weiterhin die Öffentlichkeit. Vor dem Landgericht Rostock rückt nun das Verhalten der Angeklagten Gina H. am Fundort der Leiche in den Fokus, nachdem ein Polizist von irritierenden Aussagen berichtete.
Mordfall Fabian: Polizist berichtet, was ihm die Angeklagte am Fundort der Leiche sagte
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Vor dem Gericht in Rostock steht aktuell der Fall Fabian im Mittelpunkt. Der Schüler wurde im Oktober letzten Jahres tot an einem Tümpel in der Nähe von Klein Upahl aufgefunden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und verdächtigt Gina H. des Mordes.

Es handelt sich um die Partnerin von Fabians Vater. Zeitweise waren die beiden getrennt. Der Streit des Paares soll bei dem Mord an dem Jungen eine zentrale Rolle gespielt haben. Gina soll den Achtjährigen aus dem Haus gelockt haben, um ihn dann mit einem Messer zu töten und anzuzünden. Da aktuell aber noch kein rechtskräftiges Urteil gefällt wurde, gilt auch weiterhin die Unschuldsvermutung.

Gina H. beim Prozess zum Mordfall Fabian
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„Es gibt Spuren“: Anwältin äußert sich zu neuen Details im Fall Fabian

Am Dienstag sagte ein Polizist aus, der sich am 14. Oktober am Fundort der Leiche aufhielt. Gina H. meldete den Fund damals selbst der Polizei. Am mutmaßlichen Tatort soll es zu Aussagen gekommen sein, die den Beamten stutzig werden ließen. Der Mann erklärte, dass die Angeklagte sagte, es würden sich möglicherweise einige Fußspuren von ihr am Fundort der Leiche befinden. „Im Nachhinein kam uns das ein bisschen komisch vor. Als Polizisten wissen wir sowas ja. Es machte uns ein bisschen stutzig, dass das von allein kommt“, berichtet der Mann.

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Wie der Focus berichtete, sagte Gina damals, dass sie Fabians Überreste bei einem Waldspaziergang mit ihrem Hund entdeckt habe. Doch ihre Begleitung sei „nicht gut zu Fuß“ gewesen. Ein weiteres Detail, das für Misstrauen sorgte. Die Anwältin von Fabians Mutter, Christine Habetha, äußerte sich derweil in einem Interview auf dem YouTube-Kanal „Jens fragt nach“ zum aktuellen Stand des Prozesses.

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„Das Wichtigste am heutigen Prozesstag war zweifellos, dass auf wissenschaftlicher Ebene belegt werden konnte: Es gibt Spuren, die eindeutig auf eine Täterschaft der Angeklagten hinweisen, und das ganz deutlich“, erklärte Habetha. Es handele sich um Faserspuren unter dem Fingernagel des Schülers, die zu einem Pullover der Angeklagten passen sollen sowie um den Teil eines Bündchens einer Hose, die sie am Tag von Fabians Tod getragen habe. Der Prozess dauert noch weiter an. Kürzlich wurden weitere Verhandlungstage anberaumt.