Wegen Transphobie-Kommentare: Quidditch wird unbenannt

Die Autorin hatte mehrmals unglaubliche Äußerungen fallen lassen.

, 10:56 Uhr
Wegen Transphobie-Kommentare: Quidditch wird unbenannt
IMAGO / Everett Collection
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In der Welt von Harry Potter gibt es aktuell einige Dinge, die nicht so sein sollten, wie sie sind. Nicht nur macht der Cast von „Fantastische Tierwesen“ Probleme (man denke an den Johnny Depp-Fall), sondern auch die Autorin J. K. Rowling wird von zahlreichen Fans für ihre Aussagen aufs schwerste verurteilt. Ihr wird nämlich Transphobie vorgeworfen, was sich unter anderem an zahlreichen problematischen Aussagen ihrerseits festlegen lässt. Und so soll die Zaubereissportart Quidditch in Zukunft umbenannt werden, um sich deutlich von der Autorin zu distanzieren.

In den Büchern fliegen beim Quidditch die Zauberer auf Besen durch die Luft und versuchen, Bälle durch Tore zu werfen. Das Spiel ist beendet, wenn der Sucher den Schnatz fängt – in der Realität sieht das Spiel jedoch ein bisschen anders aus. Denn natürlich ist es nicht möglich für uns, auf Besen zu fliegen – dennoch hat der internationale Quidditchverband eine Möglichkeit gefunden, die Sportart trotzdem auszuüben. Hier sind die Spieler nämlich zu Fuß unterwegs, tragen jedoch stilisierte Besen zwischen den Beinen.

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IMAGO / epd

Besensport heisst Quadball

Doch diese Sportart soll in Zukunft nicht mehr Quidditch, sondern Quadball heißen. Diese Änderung wurde schon seit Monaten geplant – unter anderem auch, um keine Lizenzprobleme mit dem Rechteinhaber Warner Bros zu bekommen. Am Ende war jedoch die Transfeindlichkeit von J. K. Rowling der Auslöser, die Sportart tatsächlich um zu benennen. Rowling hat sich zu den Änderung noch nicht geäußert.

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