Todesdrohung und Beleidigung: Ex-GZSZ-Star war im Gefängnis

Mustafa Alin schwänzte seine Gerichtsverhandlung und saß in Untersuchungshaft.

, 18:31 Uhr
Todesdrohung und Beleidigung: Ex-GZSZ-Star war im Gefängnis
MG RTL Bernd Jaworek
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Der ehemalige GZSZ-Darsteller Mustafa Alin befand sich in Untersuchungshaft. Grund dafür ist ein Vorfall im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen, der sich im November 2020 ereignete. Damals soll der 44-Jährige einen Baumarkt ohne Mund-Nasen-Schutz betreten haben. Die Mitarbeiterin ermahnte ihn, doch er weigerte sich vehement ihn anzuziehen. Anschließend filmte er die Reaktion der Angestellten und teilte sie in den sozialen Medien.

Außerdem soll Mustafa dem Inhaber des Baumarkts mit dem Tod gedroht haben, wie unter anderem der „Merkur“ berichtete. Das war nicht die einzige Situation, in der Mustafa negativ auffiel. Er soll mehrere Videos auf Instagram geteilt haben, die beweisen sollen, dass die Corona-Pandemie nicht existiert. Dazu schlich er sich unter anderem in ein Krankenhaus und filmte die Station, um Belege für seine Theorien zu sammeln: „Wir empfinden das Video als Schlag ins Gesicht derjenigen Kollegen, die jeden Tag ihr Bestes tun, um sich dem Virus in den Weg zu stellen.“

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Gerichtsverhandlung am 28. Oktober

Schließlich sollte der Schauspieler zu einer für den 23. September angesetzten Gerichtsverhandlung erscheinen. Allerdings tauchte Alin nicht auf. Deshalb hat man den 44-Jährigen nun verhaftet. „Bei dem verkündeten Haftbefehl handelt es sich um sogenannte Hauptverhandlungshaft, die dazu dient, die Durchführung der Hauptverhandlung sicherzustellen“, erklärte Gerichtssprecher Carsten Knepper.

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Die Gerichtsverhandlung fand nun am 28. Oktober statt. Der ehemalige GZSZ-Star wurde in Hannover zu einer saftigen Geldstrafe (180 Tagessätze zu je 60 Euro) verurteilt. Er muss insgesamt 10.800 Euro wegen Beleidigung und Bedrohung zahlen.

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