Großer Rückruf von Kartoffelchips: Es droht Erstickungsgefahr

In Deutschland wurde ein großer Rückruf von Kartoffelchips gestartet. Kunden sollten besonders vorsichtig sein, denn bei Verzehr droht Erstickungsgefahr.

24.03.2025, 14:06 Uhr
Großer Rückruf von Kartoffelchips: Es droht Erstickungsgefahr
Jiri Hera/Shutterstock
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In Deutschland wird ein beliebtes Produkt des Bio-Supermarkts Alnatura aus dem Verkehr gezogen. Der Rückruf der Kartoffelchips hängt mit einem erhöhten Risiko für Verbraucher zusammen. Schlimmstenfalls kann es sogar zu inneren Blutungen oder zu Erstickungsanfällen kommen.

Hintergrund sind Holzsplitter, die in den Chips nachgewiesen wurden. Deshalb warnt Alnatura vor dem Verzehr und bittet Kunden, die Ware in die Filiale zurückzubringen. Betroffen sind die Kartoffelchips mit Meersalz in der 125-Gramm-Packung. Kunden erkennen die Chips-Tüten an dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11.10.2025. Die besagten Holzsplitter können sich in einzelnen Packungen befinden.

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Alnatura/Faktastisch

Die betroffenen Kartoffelchips von Alnatura sollten auf keinen Fall verzehrt werden

Als Vorsichtsmaßnahme wurde jedoch ein großer Rückruf gestartet, der sämtliche Alnatura-Filialen in Deutschland sowie weitere Handelsketten betrifft. Verkauft wurde der beliebte Snack in fast allen 16 Bundesländern. Wer die Produkte zurück in die Filiale bringt, erhält entweder eine Erstattung oder aber auch eine Ersatztüte. Bei Verzehr der Chips kann es zu Verletzungen im Mund und Rachenraum sowie in der Speiseröhre kommen, was innere Blutungen zur Folge haben kann.

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Je nach Größe der Holzsplitter sind auch lebensbedrohliche Erstickungsvorfälle möglich. Deshalb ist umso mehr Vorsicht geboten. Das Deutsche Rote Kreuz warnt eindringlich vor Fremdkörpern in der Luftröhre sowie in den Atemwegen. Neben Luftnot können sich auch kleine Partikel in die Lunge verirren und dort schwere Entzündungen, die sogenannte Aspirationspneumonie, verursachen.

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