Nach Betrugsskandal: Fynn Kliemann verliert Unternehmen

Für den Unternehmer geht es immer weiter bergab.

, 14:59 Uhr
Nach Betrugsskandal: Fynn Kliemann verliert Unternehmen
IMAGO / Sven Simon

Um den in den Medien entlarvten Fynn Kliemann ist es in den letzten Wochen ruhig geworden. Der „Heimwerkerkönig“, der sich sonst als bodenständiger normaler Typ ausgegeben hat, soll haufenweise unbrauchbare Masken nicht nur unethisch hergestellt haben, sondern diese mit dem Siegel der fairen Herstellung verkauft haben. Außerdem wird im vorgeworfen, kaputte Masken an Flüchtlingsunterkünfte verkauft zu haben.

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Dieser große Skandal hat dem Unternehmer extrem geschadet, sodass jetzt auch sein eigener Vergnügungspark mit dem Namen Kliemannsland am Rande der Klippe steht. Sein Team hatte sich schon vor einigen Wochen von dem Unternehmer öffentlich distanziert, auch wenn der Name des Parks natürlich auf etwas anderes schließen lässt. Doch jetzt hat es eine weitere Entwicklung gegeben, wie „nord24“ berichtet.

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Stille Veränderung

Im Gegensatz zu Fynns anderen Statements und Konsequenzen ist diese Entwicklung tatsächlich im Stillen geschehen. Denn hätte „nord24“ nicht einen Blick in das Handelsregister geworfen, so hätte vielleicht niemand mitbekommen, dass Kliemann seit dem 15. Juli 2022 nicht mehr der Geschäftsführer der Kliemannsland GmbH ist.

Mit ihm sind noch drei weitere Geschäftsführer, die bereits seit der Gründung im Jahr 2019 dabei sind, aus dem Team ausgeschieden. Inwieweit es für das Kliemannsland weitergeht und ob vielleicht auch der Name geändert wird, steht jedoch noch nicht fest.