Kernfusion: US-Forscher stehen vor möglicher Netto-Stromerzeugung

Ein Forscherteam aus den USA arbeitet an einer Methode, um durch Kernfusion Nettoenergie erzeugen zu können.

, 10:21 Uhr
Kernfusion: US-Forscher stehen vor möglicher Netto-Stromerzeugung

Die Welt sieht sich mit der Klimakrise konfrontiert und sucht unter Hochdruck nach einer alternativen und klimafreundlichen Energieversorgungsmethode ohne CO2-Emissionen. Möglicherweise haben Forscher aus den USA nun eine Lösung für das Problem gefunden.

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Die Kernfusion könnte in Zukunft den Strom liefern. Die Grundlagen eines Fusionsreaktors wurden bereits in den 1950er Jahren geschaffen. Allerdings gelang es bisher nicht, die sogenannten Tokamak-Reaktoren zu optimieren. Hier werden Bedingungen geschaffen, die denen der Sonne ähneln. So kann laut dem „Stern“ in einem Plasmaring eine Kernfusion erzeugt werden.

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„Das ist eine große Sache.“

Die hohen Temperaturen werden von Elektromagneten geschaffen. Allerdings dürfen die Reaktoren nicht mehr Energie verbrauchen als sie liefern. Die Forscher des Commonwealth Fusion Systems und dem Plasma Science and Fusion Center des Massachusetts Institute of Technology arbeiten an einer Nettoenergiegewinnung.

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Ihr Magnet überzeugt besonders stark und soll dennoch dazu in der Lage sein, Nettoenergie zu liefern. „Das ist eine große Sache. Das ist kein Hype, das ist Realität. Mit den Fortschritten in der gesamten Fusionsindustrie sehen wir, wie eine neue, saubere, nachhaltige und immer verfügbare Energiequelle entsteht“, sagte Andrew Holland, Vorstandsvorsitzender der Fusion Industry Association gegenüber der Presse.

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Der geplante Reaktor der Amerikaner soll in einer Anlage namens SPARC getestet werden. Diese ist bereits im Bau und soll im Jahre 2025 in Betrieb genommen werden. Die Ergebnisse des Tests sollen schließlich verwendet werden, um im Jahre 2030 ein neues Fusionskraftwerk namens ARC effektiv zur Netto-Stromerzeugung nutzen zu können.  

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