„Ich dachte, ich sterbe“: Kayla Shyx meldet sich nach Rammstein-Video

Die YouTuberin steht unter Schock.

22.06.2023, 20:09 Uhr
„Ich dachte, ich sterbe“: Kayla Shyx meldet sich nach Rammstein-Video
Kayla Shyx/Instagram
Anzeige

YouTuberin Kayla Shyx veröffentlichte kürzlich ein Video, in dem sie über ihre Erfahrungen bei einem Rammstein-Konzert in Berlin sprach. Kürzlich meldeten sich zahlreiche Frauen zu Wort, die dem Frontsänger der Rockband, Till Lindemann, schwere Vorwürfe machen. Kayla wollte ihre eigenen Erlebnisse schildern und musste sich nach der Veröffentlichung des Videos erst einmal einige Tage zurückziehen.

Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Lindemann. Man wirft dem 60-Jährigen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe vor. Es soll ein ausgefeiltes „Castingsystem“ gegeben haben, um dem Sänger junge Frauen für sexuelle Handlungen zuzuführen. Während einigen von ihnen bewusst gewesen ist, worauf sie sich einlassen und das auch so wollten, erheben andere schwere Anschuldigungen. Sogar von Betäubungsmitteln ist die Rede.

Lindemann-Ermittlungen eingestellt: YouTuberin Kayla Shyx reagiert mit dramatischem Video Lindemann-Ermittlungen eingestellt: YouTuberin Kayla Shyx reagiert mit dramatischem Video
Anzeige
IMAGO / Gonzales Photo

Kayla steht unter Schock

Die Band weist sämtliche Vorwürfe von sich. Lindemann selbst hat sich bisher noch nicht persönlich geäußert. Kayla berichtete in ihrem Video, dass auch sie angeblich unter falschem Vorwand gefragt wurde, ob sie zu einer der besagten Backstagepartys gehen wolle. Gemeinsam mit ihrer Freundin wurde sie in einen Raum hinter der Bühne gebracht. Allerdings hatte sie sich die Veranstaltung ganz anders vorgestellt. „Bis dato war ich der Überzeugung, dass ich da einfach zu einer ganz normalen Party bin und auf einmal checke ich: Ich bin hier als Sexobjekt“, berichtete Shyx.

Anzeige

Ihr Video hat mehrere Millionen Menschen erreicht. Mit einer solchen Resonanz hatte sie nicht gerechnet. Sie sei nun völlig überfordert, gerührt und überrascht. Für ihre „mentale Gesundheit“ hat sie einige Tage darauf verzichtet, Instagram und Co zu öffnen. Nun bricht sie ihr Schweigen. "Ich habe gemerkt, wie viel das mit mir gemacht hat, wie viel Angst und Belastung ich gespürt habe, wie viel Sorge ich hatte, auch vor dieser Ungewissheit."

Anzeige

Die Klickzahlen versetzten die YouTuberin schließlich in Panik: "Da dachte ich wirklich ganz kurz, dass ich sterbe. Ich war absolut im Schockzustand, bin es auch immer noch. Es ist so beängstigend, zu wissen, wie viele Menschen dieses Video gesehen haben und wie viele Leute mich jetzt im Fokus haben bei dieser ganzen Debatte." Interviews im TV möchte Kayla nicht geben. Lieber will sie unter ihren eigenen Bedingungen über das sensible Thema sprechen. Sie erhielt mittlerweile Post von Lindemanns Anwälten. Allerdings bleibt sie bei ihren Aussagen und versicherte: "Ich würde alles so vor Gericht wiederholen. Ist mir scheißegal, was auf mich zukommt." Auf ihrem Kanal wird Kayla ihre Community auf dem Laufenden halten.