Diese Rassen gelten in Deutschland als Kampfhunde

Einige Hunderassen werden als besonders gefährlich und aggressiv eingestuft.

, 15:59 Uhr
Diese Rassen gelten in Deutschland als Kampfhunde
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Hunde gelten als „bester Freund“ des Menschen sowie als beliebtes Haustier in Deutschland. Dennoch gibt es einige Rassen, die als gefährlich eingestuft werden. Deshalb beschloss die Regierung bereits vor einigen Jahren strengere Regeln für sogenannte Kampfhunde und führten eine Rasseliste ein.

Denn es kam bedauerlicherweise mehrmals zu Vorfällen, bei denen Hunde ihre Besitzer sowie Kinder zu Tode bissen. Mittlerweile führen die meisten Bundesländer Listen, auf den besonders aggressive Hunderassen vermerkt werden. Nachdem im Jahr 2000 ein 6-Jähriger auf einem Schulhof in Hamburg von zwei Kampfhunden getötet wurde, führte man außerdem das sogenannte Hundverbringungsgesetz und das Hundeeinfuhrgesetz ein.

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Seitdem gilt für vier Hunderassen ein Einfuhrverbot nach Deutschland. Dies betrifft den Pitbull-Terrier, den American Staffordshire-Terrier, den Staffordshire-Bullterrier und den Bullterrier. Auch Kreuzungen mit den besagten Rassen sind von dem Verbot betroffen. Dass bestimmte Hunde tatsächlich gefährlich sind, hat eine Hintergrundgeschichte.

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Jedes Bundesland führt seine eigene Liste

Bulldoggen und Terrier wurden gezüchtet, um bei Hundekämpfen gegen andere Tiere anzutreten. Diese Praxis ist bereits seit über hundert Jahren in Europa verboten. Allerdings geht von bestimmten Rassen weiterhin ein größeres Gefahrenpotenzial aus als von anderen. Die von den Bundesländern geführten Listen unterscheiden sich inhaltlich allerdings. Einen Rassehund haben sie jedoch alle gemein: den American Staffordshire-Terrier.  Pitbull-Terrier, Bullterrier und Tosa Inu sind ebenfalls besonders häufig zu finden. Die Haltung eines Kampfhundes muss mit einem „Sachkundenachweis“ genehmigt werden. Teilweise muss ein Gutachten vorliegen, welches dem Tier keine gesteigerte Grundaggressivität bescheinigt.

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In Hessen zählt außerdem der Rottweiler zu den gefährlichen Hunderassen. Auf der Berliner Liste sind unter anderem der Mastiff, der Fila Brasileiro, der Dogo Argentino sowie der Mastin Espanol zu finden. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen führen keine Rasselisten.