Corona: Erstes Bundesland plant Lockdown für Ungeimpfte

Das erste deutsche Bundesland denkt über einen Lockdown für Ungeimpfte nach.

, 21:36 Uhr
Corona: Erstes Bundesland plant Lockdown für Ungeimpfte

Ungeimpften stehen demnächst wieder härtere Zeiten bevor. In diesem Artikel berichten wir darüber, welches Bundesland einen Lockdown für Ungeimpfte plant und was sonst noch im Gespräch ist. Ob weitere Bundesländer folgen werden, ist aktuell noch unklar, denkbar wäre es aber.

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Bundesland denkt über härtere Regeln nach

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Als erstes Bundesland schlug Baden-Württemberg Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte sowie ein Besuchsverbot von Restaurants und Konzerten vor. Das grün-geführte Sozialministerium erhielt unter anderem Zustimmung von der CDU. Thomas Strobl, der Innenminister Baden-Württembergs, erklärte in „Bild am Sonntag“: „Wenn es auf die Intensivstationen durchschlägt, muss man handeln. Es wäre falsch, dann alle in Mithaftung zu nehmen, auch die Geimpften – deshalb wird es für Ungeimpfte andere Regeln geben als für Geimpfte.“

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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte: „Natürlich müssen wir jetzt schon über künftige Maßnahmen nachdenken wie etwa Kontaktbeschränkungen, die dann in Kraft treten müssen, um das Gesundheitssystem zu schützen. Klar ist aber, dass Geimpfte und Genesene ihre Freiheitsrechte zurückerhalten müssen.“ Karl Lauterbach hält den Vorstoß aus Baden-Württemberg allerdings für überzogen. Er stellte deutlich klar, dass man Maßnahmen für Ungeimpfte ergreifen müsse, er allerdings ein Freund vom Hamburger Modell ist. In Hamburg können seit Samstag Restaurants und Kinos freiwillig nur Geimpfte und Genesene einlassen.

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