Corona: Diese Reaktionen drohen nach der dritten Impfung

Eine Studie aus den USA zeigt, welche Nebenwirkungen nach der Booster-Impfung auftreten können.

, 12:44 Uhr
Corona: Diese Reaktionen drohen nach der dritten Impfung

Seit September werden die ersten Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus verabreicht. Dabei handelt es sich bereits um die dritte Dosis der Vakzine für Bürgerinnen und Bürger über 80 sowie für Immungeschwächte. Bisher konnte man etwaige Nebenwirkungen der Booster-Impfung nicht benennen. Nun sind laut dem „Focus“ erste Daten aus den USA zu diesem Thema veröffentlicht worden.

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Die Europäische Arzneimittelbehörde hat mittlerweile die Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna für eine Drittimpfung gegen das Corona-Virus zugelassen. In der Pressemitteilung heißt es, dass man davon ausgeht, dass sich der Schutz durch die Booster-Dosis erhöhen würde. Die EMA empfiehlt die dritte Impfung für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Allerdings sollte die Auffrischung frühestens vier Wochen nach der Zweitimpfung verabreicht werden. Personen im Alter von 18 bis 55 Jahren, die nicht immungeschwächt sind, sollten eine dritte Impfung mit Biontech/Pfizer sechs Monate nach der Zweitimpfung erhalten.

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Impfreaktionen bei über 70 Prozent der Probanden

Allerdings sind sich die Expertinnen und Experten uneinig darüber, ob die dritte Impfung gegen Covid-19 überhaupt nötig ist. Die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention veröffentlichte nun erste Studien zu den Nebenwirkungen, die nach der Booster-Dosis auftreten können. Dazu wurden die Daten von über 22 Tausend Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewertet. 71 Prozent der Probanden meldeten Schmerzen an der Einstichstelle. 56 Prozent gaben an, erschöpft gewesen zu sein und 43,4 Prozent klagten über Kopfschmerzen. Die Symptome traten einen Tag nach der Impfung oder innerhalb der darauffolgenden Woche auf.

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Das Ergebnis zeigt, dass die Nebenwirkungen sehr ähnlich zu den gemeldeten Reaktionen nach der Zweitimpfung ausfielen. Nur 6,7 Prozent der Teilnehmer hatten so starke Schmerzen, dass sie ihren Alltag nicht mehr bewältigen konnten. In den USA erhielten bereits 2,2, Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung.

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