Bußgelder bis 1.000 Euro: Ski-Fahrer aufgepasst

Auch wenn es durchaus teuer sein kann, viele gönnen sich gerne ihren Winter- und Skiurlaub. Allerdings ist jetzt in vielen Regionen Vorsicht geboten. Hier können Bußgelder bis zu 1.000 Euro für Skifahrer und Snowboarder drohen.

09.01.2024, 12:50 Uhr
Bußgelder bis 1.000 Euro: Ski-Fahrer aufgepasst
Symbolbild © istockphoto/leonid_tit
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Beliebte Winterorte verlangen hohe Bußgelder

Die Ski-Saison ist in vollem Gange und viele können ihren Urlaub kaum mehr erwarten. Neben rasanten Abfahrten und viel Spaß verspricht der Aufenthalt in manchen Ski-Regionen jedoch auch teuer zu werden. Schuld daran sind hohe Bußgelder, die eine Strafe von bis zu 1.000 Euro für Skifahrer oder Snowboarder bedeuten können.

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Dabei geht es maßgeblich um ein wichtiges Dokument, ohne das Ski-Fahrer und andere Wintersportler nicht auf der Piste unterwegs sein sollten. Viele wissen nicht einmal, dass Sie dieses Dokument unbedingt mit sich führen müssen. Sie riskieren äußerst hohe Bußgelder. Früher wurde diesem Schein wenig Bedeutung beigemessen, heute ist er essenziell.

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Niemals ohne auf die Piste

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Die meisten Wintersportler dürften klar sein, dass sie ohne ausreichende Schutzvorkehrungen wie einen Helm nicht auf die Piste gehen sollten. Was allerdings viele vergessen ist, dass in vielen Skigebieten Bußgelder drohen, wenn Snowboarder oder Ski-Fahrer keine entsprechende Versicherung vorweisen können.

Wer ohne den Nachweis der Versicherung auf der Piste erwischt wird, muss mit extrem hohen Strafen rechnen. In Südtirol gilt bereits seit Januar 2022 ein neues Gesetz. Wer also auf die Piste möchte, muss gegen „Schäden oder Verletzungen Dritter“ versichert sein. Eine solche Versicherung ist hierzulande als Haftpflichtversicherung.

Teure Notlösung vor Ort

An den Verkaufsstellen für den Skipass müssen die Ski-Fahrer und Snowboarder den Nachweis vorlegen. Können sie dies nicht, bieten die Verkaufsstellen in der Regel Notlösungen an. Der ADAC erklärte, dass man vor Ort eine sogenannte Tagesversicherung erwerben kann. Wer ohne die Notlösung oder die Versicherung auf die Piste möchte, der muss in Südtirol und Italien mit einem Bußgeld zwischen 100 und 150 Euro rechnen.

Außerdem kann es auch passieren, dass der Skipass entzogen wird. Doch das ist bisher nicht die einzige Regel, die zu hohen Bußgeldern führen kann. Wer beispielsweise beim Après-Ski zu tief ins Glas schaut, muss wissen, dass dies teure Konsequenzen haben kann. Auf der Skipiste gilt eine Maximalgrenze von 0,5 Promille. Liegt der Alkoholpegel höher, drohen Bußgelder von 250 bis 1.000 Euro für die Ski-Fahrer oder andere Wintersportler.
Übrigens: ab einem Promillewert von mehr als 0,8 auf der Piste begeht man eine Straftat, die mit weiteren Konsequenzen geahndet wird.