Besser- oder Normalverdiener: Diese Gehaltsgrenzen gelten

Immer wieder fragen sich viele, ob sie mit ihrem Einkommen als Normalverdiener gelten, oder nicht, dabei gibt es spezielle Gehaltsgrenzen anhand denen man schnell herausfinden kann, zu welcher Einkommensgruppe man gehört.

08.01.2024, 11:50 Uhr
Besser- oder Normalverdiener: Diese Gehaltsgrenzen gelten
Vitalii Demin/Shutterstock
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Gehaltsklassen in Deutschland: Normalverdiener oder nicht?

Die Frage nach dem eigenen Einkommen beschäftigt viele von uns, und eine neue Tabelle des Bundesfinanzministeriums gibt nun einen Überblick über die verschiedenen Gehaltsklassen in Deutschland. Die Zahlen sind dabei in Brutto angegeben und werfen ein Licht auf die Vielfalt der Einkommenssituationen. Damit wird schnell klar, ob man ein Normalverdiener ist, oder doch schon die nächsten Gehaltsgrenzen überschritten hat.

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Im Durchschnitt verdienen Vollzeitarbeitende in Deutschland etwa 4.105 Euro im Monat. Laut der Tabelle des Bundesfinanzministeriums beginnt man ab einem Monatseinkommen von 4.071 Euro bereits zu den Besserverdienern zu zählen. Ab einem Gehalt von 8.359 Euro pro Monat kann man sich als Spitzen-Verdiener bezeichnen und gehört damit mindestens zu den Top-10-Prozent der Einkommensskala.

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So hoch ist das Einkommen

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In diese Kategorie fallen beispielsweise Piloten und Rechtsanwälte. Die Spitzenverdiener liegen noch weit entfernt von den Top-Verdienern, die monatlich mehr als 23.277 Euro auf ihrem Konto verbuchen können. Hierzu gehören Persönlichkeiten wie der Vorstandschef der Deutschen Bahn, Richard Lutz, mit einem Monatsgehalt von 75.000 Euro.

Bundeskanzler Olaf Scholz verdient im Vergleich dazu „nur“ 30.000 Euro im Monat, was ihn dennoch zu den Top-Verdienern macht. Gutverdiener, Normalverdiener, Mittelverdiener, Niedrigverdiener und Geringverdiener vervollständigen die Palette der Einkommensklassen in Deutschland.

Bildung und Qualifikation haben Einfluss

Interessanterweise zeigt die Tabelle auch, dass die Qualifikation einen erheblichen Einfluss auf das Einkommen hat. Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung verdienten im April 2022 durchschnittlich 3.521 Euro im Monat, während diejenigen ohne Berufsausbildung lediglich 2.817 Euro verdienten. Ein Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss führte zu einem Durchschnittseinkommen von 4.826 Euro, und ein Bachelorabschluss bedeutete im Schnitt 4.551 Euro im Monat.

Generell gilt also: Je höher die Qualifikation, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines besseren Gehalts. Dennoch ist dies nur ein Trend, und individuelle Umstände können variieren. Natürlich ist es auch möglich sich vom Normalverdiener mehrere Gehaltsgrenzen hochzuarbeiten.