„Ausnahmesituation“: Rewe kämpft mit neuer Lebensmittelknappheit

Die Supermärkte stehen aktuell vor einer großen Herausforderung.

, 14:57 Uhr
„Ausnahmesituation“: Rewe kämpft mit neuer Lebensmittelknappheit
Chris Redan/Shutterstock

Die Supermarktkette „REWE“ kämpft aktuell mit einer absoluten Ausnahmesituation. Die Lebensmittelversorgung hat aktuell weltweit mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Diese führen auch hierzulande zu einer Knappheit, die sich in den Regalen des Supermarkts bemerkbar machen.

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Zuerst sorgte die Coronakrise für verspätete Produktionen, unterbrochene Lieferketten und fehlende Rohstoffe. Nun bereitet auch der Krieg in der Ukraine schwierige Umstände. Es handele sich um eine „dramatische, nie da gewesene Ausnahmesituation“, erklärt Eugenio Guidoccio, Rewe-Geschäftsleiter für den Bereich Ultrafrische. Betroffen seien insbesondere Obst und Gemüse.

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Schwere Auswirkungen auf Obst und Gemüse

Die Märkte decken sich nicht mit der gegenwärtigen inflationären Preisentwicklung. Eine geringere Nachfrage seitens der Kunden führt zu einer Absatzkrise. Dies wirkt sich auf die Erzeuger der Waren aus, was wiederum zu einem Strukturbruch in ganz Europa führen kann. Demnach kommt es nicht nur zu erhöhten Preisen, sondern auch zu einer Knappheit im Sortiment. Unternehmen, die bislang als wichtige Erzeuger auf dem Obst- und Gemüsemarkt gelten, müssen um ihre Existenz fürchten. „Grundsätzlich müssen wir feststellen, dass zur Zeit die gesamte Warengruppe danieder liegt“, erklärt Guidoccio weiter. Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass sich das Angebot ändert.

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