Erneut hat es ein TikTok-Trend geschafft für große Probleme zu sorgen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Polizei oder auch Ärzte und Rettungskräfte vor einem fragwürdigen Trend warnen, der in den sozialen Medien verbreitet wird. Erst kürzlich wurden Jugendliche auf die sogenannte „Paracetamol-Challenge“ aufmerksam gemacht.
Mittlerweile ist aber auch die „Amok-Challenge“ in Deutschland angekommen. Ein Thema, mit dem man auf keinen Fall spaßen sollte. Deshalb warnt nun auch die Polizei eindringlich vor dem Trend. Die Challenge sei „absolut nicht lustig“ erklärte Polizeisprecher Malte Hagspihl in einem Video auf Instagram. „Du möchtest keinen richtigen Amoklauf erleben, also lass den Mist“, heißt es weiter.

Die "Amok-Challenge" versetzt Beamte in Sorge: "Du möchtest keinen richtigen Amoklauf erleben"
Bei der neuen Challenge schreiben Jugendliche das Wort „Amok“ an Schulwände und versehen es zusätzlich mit einem Datum in der Zukunft. Nicht selten gab es deshalb sogar schon große Polizeieinsätze an Schulen in Deutschland. Allein in der Stadt Melle seien schon vier Schulen von der Challenge und entsprechenden Einsätzen betroffen gewesen. Der Trend verbreitet Angst und Schrecken bei den Mitschülern und auch Lehrer befürchten eine ernste Bedrohungslage.
Deshalb appelliert die Polizei nun im Netz an die Jugendlichen. Wer an der „Amok-Challenge“ teilnimmt und entsprechende Ankündigungen an Wände schreibt, muss außerdem mit harten Konsequenzen rechnen. Auch die Jugendlichen können dafür bestraft werden und müssen sich dementsprechend verantworten, erklärt die Polizei in Osnabrück. Für einen Polizeieinsatz kann außerdem Schadensersatz gefordert werden. „Das kann richtig teuer werden“, mahnt Hagspihl.