Die Geissens sollen Steuerschulden in Millionenhöhe haben. Französische Behörden verlangen von der beliebten Millionärsfamilie eine hohe Summe. Schlimmstenfalls könnten Robert und Carmen nun sogar ihr Luxus-Hotel Maison Prestige verlieren. Am 25. April soll das Hotel Medienberichten zufolge zwangsversteigert werden.
Gegenüber der Bild hat sich Robert Geiss zu den Spekulationen geäußert und erklärt, wie es zu dem Konflikt kommen konnte. "Wie viele andere Grundstückbesitzer in Frankreich sind auch wir von überzogenen Forderungen der französischen Behörden betroffen und kämpfen seit Jahren für unser Recht", erklärte der 61-Jährige.

Die Geissens kämpfen um ihr Luxus-Hotel in Südfrankreich
Dass das Hotel der Familie in Grimaud zwangsversteigert werden soll, bestätigte Robert anschließend im Interview. Der Startpreis liegt bei 1,5 Millionen Euro. Insgesamt sieben Millionen Euro sollen die französischen Behörden von den Geissens fordern. Diese Summe sei zwischen 2010 und 2022 zusammengekommen. Adressiert wurden die Forderungen an ein in Luxemburg registriertes Unternehmen, welches Robert gehört. Die Geissens sollen den Behörden zufolge Steuervorteile für sich genutzt haben, die ihnen angeblich nicht zustanden.
Das Grundstück erwarben Robert und Carmen schon im Jahr 2008. Ursprünglich wollten die beiden das Anwesen renovieren und anschließend wieder verkaufen. Das gelang ihnen jedoch nicht. Stattdessen eröffneten sie 2015 ihr eigenes Hotel. Damals kam es jedoch zu entsprechenden Prüfungen, im Rahmen derer die Verkaufsbemühungen nachgewiesen werden konnten. Robert ist aktuell „sehr zuversichtlich“, dass die Maßnahmen noch abgewendet werden können. Es wurde bereits Berufung eingelegt. Erst am vergangenen Freitag wurde das Hotel passend zur neuen Saison wiedereröffnet. Da sich die Forderungen an die Firma in Luxemburg richten, die Anteile an dem Grundstück besitzen soll, erklärte Robert, dass das Hotel mit dem „Prozess nichts zu tun“ habe. „Das Hotel ist lediglich Mieter und der Mietvertrag hat weiterhin Gültigkeit.“