Die Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland immer stärker aus und wird zur Bedrohung für die Natur. Schon im Jahr 2025 wurden allein in Nordrhein-Westfalen ganze 7.300 Asiatische Hornissen gemeldet. Die Tendenz bleibt steigend und neue Maßnahmen sind nötig.
Erstmals werden Prämien in Höhe von 150 bis 300 Euro an Imker gezahlt, die Nester des Insekts fachgerecht entfernen oder entfernen lassen. Denn die Hornissenart frisst heimische Insekten und bedroht die Bienen. Auch Menschen müssen vorsichtig sein, denn die Hornisse reagiert extrem aggressiv, wenn man sich einem ihrer Nester nähert.

Erstes Bundesland handelt: Die Asiatische Hornisse wird zum Problem in Deutschland
Eingeschleppt wurde das Insekt aus China. Wer ein Nest in seinem Garten entdeckt, sollte es nicht selbst entfernen. „Es ist einfach gefährlich. Deswegen würde ich da ohne Schutzanzug selbst nicht drangehen“, erklärte Patrik Kraus, Vorsitzender des Hagener Imkervereins. Der Biologe und Imker Volker Künemund betonte außerdem, dass die Asiatische Hornisse auch für Schäden im Bereich des Obst- und Weinbaus sorgen kann.
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Wer von einem der Tiere gestochen wird, schwebt zwar in der Regel nicht in Gefahr, muss aber mit unangenehmen Symptomen rechnen. Ein Stich ist vergleichbar mit einem Angriff durch einheimische Hornissen oder Wespen. Es kommt zu starken Schmerzen, einer Rötung und Schwellung an der Einstichstelle. Allergiker müssen besonders vorsichtig sein, denn schlimmstenfalls kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Wer ein Nest oder eine Sichtung melden möchte, kann das bei den regionalen Meldeportalen der Bundesländer tun.

