WhatsApp bekommt aktuell per Update einige wesentliche Neuerungen spendiert. Dabei geht es unter anderem um die bessere Übersichtlichkeit bei Chats und mehr Flexibilität, was grundsätzlich für eine bessere Effizienz sorgen soll. Zudem bringt das Update neue KI-Funktionen und mehr Kontrolle, von der vor allem iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer profitieren. In der offiziellen Ankündigung ist von insgesamt sechs Neuerungen die Rede.
- mehr Speicherplatz durch neues Lösch-Management
- vereinfachter Chat-Transfer zwischen Plattformen
- zwei Konten auf einem Gerät (iOS)
- Sticker-Vorschläge
- KI-Bildbearbeitung direkt im Chat
- bessere KI-Textvorschläge
WhatsApp verbessert den Austausch zwischen Android und iOS
Zum einen wird die Funktion „Chats übertragen“ ausgebaut. Bisher konnte man Konversationen nur sehr umständlich über Drittanbieter-Apps plattformübergreifend übertragen. Künftig funktioniert das auch aus WhatsApp selbst heraus, also etwa von iOS zu Android und umgekehrt. Das ermöglicht einen deutlich vereinfachten Wechsel zwischen den Systemen, wenn man etwa ein neues Smartphone bekommen hat.
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Zum anderen gibt es speziell für iOS-Nutzerinnen und -Nutzer noch eine positive Neuerung. So kann man mit dem Update künftig zwei WhatsApp-Konten auf einem Gerät nutzen. Bisher war dieses Feature Android-Geräten vorbehalten oder man musste sich explizit WhatsApp Business dafür installieren. Künftig ist das nicht mehr nötig, sodass man Berufliches und Privates – so wird die Funktion üblicherweise genutzt – vom selben Gerät ausführen und trotzdem trennen kann.

Weitere Neuerungen des Messenger-Updates
Das Problem der übervollen Chat-Ansicht kennen sicher viele – genauso wie der stetig wachsende Datenberg, der Speicherplatz auf dem Endgerät einnimmt. Künftig landen besonders große Inhalte in einem gesonderten WhatsApp-Bereich, wo man sie einfacher finden und löschen kann. Das funktioniert über den Namen des Chats und die (bereits bestehende) Option „Speicher verwalten“. Dazu schreibt der Anbieter: „Beim Aufräumen hast du außerdem die Möglichkeit, nur die Mediendateien eines Chats zu löschen. So bleibt der Chatverlauf selbst unangetastet.“
Die drei anderen Neuerungen sind etwas weniger technisch, dafür aber inhaltlicher Natur. So stellt WhatsApp bei dem Update Sticker wieder mehr in den Mittelpunkt. So schlägt der Messenger künftig passende Sticker vor, wenn Nutzerinnen und Nutzer ein Emoji eingeben. Ob sich das in der Praxis eher als störend erweisen könnte, weil viele bewusst eher auf Emojis als auf Sticker setzen, muss sich noch zeigen.
KI-Funktionen werden von WhatsApp weiter ausgebaut
Darüber hinaus werden die KI-Funktionen des Messengers gestärkt, indem man seine Fotos direkt im Chat mit der Meta AI bearbeiten kann. Damit ist es beispielsweise möglich, störende Details im Hintergrund eines Bildes einfach zu entfernen, diesen gleich ganz auszutauschen oder verschiedene Stile auf ein Bild anzuwenden. Zu guter Letzt soll sich außerdem der KI-Schreibassistent verbessern, der automatische Antworten vorschlägt.
Die angekündigten Funktionen sollen laut WhatsApp ab sofort zur Verfügung stehen und ausgerollt werden. Das bedeutet, dass in den kommenden Wochen alle Nutzerinnen und Nutzer des Messengers die Features nutzen können.

