Der WhatsApp-Status hat im Jahr 2017 Einzug in den Messenger gehalten und orientiert sich klar an der Story-Funktion von Instagram. Die Inhalte laufen nach 24 Stunden ab, sind bis dahin aber für alle sichtbar, die man in seinen Kontakten gespeichert hat und die auch WhatsApp haben. Das soll sich allerdings bald ändern.
Wie das stets gut informierte Portal „WABetaInfo“ berichtet, soll ein neues Update dafür sorgen, dass auch Personen, die man nicht als Kontakt gespeichert hat, den Status künftig einsehen können. In einigen Regionen soll das Update bereits ausgerollt werden, wobei nicht bekannt ist, ob auch Deutschland dazugehört. Wer sich also wundert, weil er plötzlich die Status-Meldungen von Nicht-Kontakten sehen kann, der hat wohl das entsprechende Update erhalten. Das kann zu Verwirrung führen und es gibt auch Bedenken bezüglich des Datenschutzes.

Messenger-Status erfreut sich bei einigen Zielgruppen großer Beliebtheit
Allerdings gibt es eine entscheidende Einschränkung für die Funktion: Man muss mit der Person bereits über WhatsApp Kontakt gehabt haben. Das Feature greift also nur, wenn man kürzlich mit jemandem Nachrichten ausgetauscht oder telefoniert hat. Auch das kann allerdings von vielen WhatsApp-Nutzerinnen und Nutzern potenziell nicht gewollt sein. Vielleicht handelt es sich nur um einen flüchtigen Kontakt, um eine wildfremde Person, mit der es aufgrund einer verwechselten Nummer zum Austausch kam oder auch einfach um Spam.
Passend zum Thema: So kann man den WhatsApp-Status heimlich ansehen
Dabei geht es nicht nur darum, dass jemand die eigenen Status-Meldungen sehen könnte. Umgekehrt ist das ebenfalls möglich. Der Messenger bietet dafür allerdings die Option, die Status-Meldungen der anderen Person gezielt auszublenden. Und man kann auch festlegen, wer die eigenen Informationen sehen kann. Hier müssen Nutzerinnen und Nutzer allerdings selbst aktiv werden.

So kann man die neue WhatsApp-Funktion umgehen
Dafür muss man in die Datenschutzeinstellungen des Messengers gehen. Diese erreicht man über das Drei-Punkte-Symbol bei Android oder über einen Klick auf das eigene Profil im unteren Menüband bei iOS.
- Auswahl des Reiters „Datenschutz“.
- Anschließend „Status“ anwählen.
- Im Reiter „Nur teilen mit“ gezielt festlegen, wer den WhatsApp-Status einsehen kann.
Das blockiert die entsprechende Nummer nicht komplett, sondern wirkt sich nur auf den Status aus. Um Spam zu vermeiden, berichtet „WABetaInfo“ außerdem, dass zum einen die Verarbeitung der Interaktionsdaten lokal auf dem Gerät und nicht über zentrale Server-Logs erfolgen soll. Außerdem verschwinden Personen nach einer Weile von alleine aus diesem System, wenn man keinen weiteren Kontakt mit ihnen hat.
