WhatsApp-Konto und Erspartes gefährdet: Polizei warnt vor Betrugsmasche

Eine Betrugsmasche auf WhatsApp hat in einem aktuellen Fall mehr als 3.000 Euro Schaden verursacht. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
WhatsApp-Konto und Erspartes gefährdet: Polizei warnt vor Betrugsmasche
Shutterstock / Samuel Boivin

Die Polizei warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche, die vor allem auf Nutzerinnen und Nutzer von WhatsApp abzielt. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Abwandlung bereits bekannter Vorgehensweisen, bei der am Ende das persönliche WhatsApp-Konto und auch einiges an Geld weg sein kann. Das beweist auch ein aktueller Fall aus Mecklenburg-Vorpommern, bei der erst eine Person Opfer der Methode wurde, über die dann auch Kontakte abgezockt wurden. Am Ende ist ein Schaden von mehr als 3.000 Euro entstanden.

So gehen die Kriminellen beim neuen WhatsApp-Betrug vor

Wie die Polizei Mecklenburg-Vorpommern „aus aktuellem Anlass“ schildert, gehen die Täterinnen und Täter so vor, dass sie zunächst per WhatsApp einen Link verschicken, der mit einer Online-Abstimmung lockt, in der beispielsweise für eine bekannte Person oder ein Kind gestimmt werden kann. Das Ganze erinnert ein wenig an die sogenannte „Emma“-Masche.

Wer auf den Link klickt, gelangt au eine gefälschte Website. Dort werden die Opfer aufgefordert, eine Bestätigung vorzunehmen, indem sie einen QR-Code einscannen und den anschließend den angezeigten Code übermitteln. Damit verifiziert man sich allerdings nicht für eine Abstimmung, sondern ermöglicht es den Kriminellen, auf das WhatsApp-Konto zuzugreifen. Das wird wiederum ausgenutzt, um Kontakte mit dem gekaperten Konto im Namen der jeweiligen Person zu kontaktieren und diese um Geld zu bitten.

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Wie man sich vor der Masche schützen kann

Sobald es um das Überweisen von Geld geht, sollte man immer vorsichtig sein – auch wenn die Bitte von einer bekannten Person kommt. Und auch bei nicht verifizierten Quellen gilt grundsätzliche Vorsicht. An diese Regeln sollte man sich halten:

  • Keine Links von unbekannten Absendern oder Quellen öffnen (das gilt auch über WhatsApp hinaus).
  • Bestätigungscodes niemals weitergeben, diese dienen der persönlichen Sicherheit.
  • Geldforderungen immer verifizieren, am besten telefonisch bei der entsprechenden Person.
  • Für generell mehr Sicherheit kann man auch die Zwei-Faktor-Verifizierung (2FA) bei WhatsApp aktivieren.
  • Regelmäßig die verknüpften Geräte in den Einstellungen kontrollieren und gegebenenfalls abmelden.