Offiziell „obsolet“: Apple macht eines seiner bekanntesten iPhones unbrauchbar

Apple beendet den Support für sein Jubiläums-iPhone. Vor allem das Design des Geräts war damals eine echte Revolution.
Offiziell „obsolet“: Apple macht eines seiner bekanntesten iPhones unbrauchbar
Shutterstock / Framesira

Tech-Riese Apple hat seiner Liste obsoleter Geräte neue Namen hinzugefügt. Bei den beiden handelt es sich um prominente Vertreter innerhalb ihrer Produktkategorie. Zum einen geht es um das iPhone X, das Apple zum zehnjährigen Jubiläum auf den Markt brachte. Und auch das MacBook Pro von 2018 ist damit offiziell Geschichte. Für die verbleibenden Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das eine wesentliche Umstellung.

Was bedeutet „obsolet“ bei Apple?

Wenn ein Produkt von Apple als obsolet eingestuft wird, dann wird ihm entscheidender Support entzogen. Das betrifft in diesem Fall die Hardware; das Unternehmen bietet also keine Ersatzteile und Reparaturen mehr an, nachdem bereits 2023 der Software-Support eingestellt wurde. Für Nutzerinnen und Nutzer wird das Gerät damit nahezu unbrauchbar; geht es jetzt kaputt, ist es nicht mehr auf offiziellem Weg zu reparieren.

Dieses Vorgehen ist bei Apple, aber auch bei anderen Unternehmen gang und gäbe. Zuletzt war beispielsweise auch das kultige iPhone SE betroffen. Wer also noch ein iPhone X nutzt, sollte nun endgültig auf ein neueres Modell umsteigen. Da das iPhone X zudem noch maximal iOS 16 unterstützt, ist die Nutzung zunehmend eingeschränkt und auch gefährlich, da die Geräte keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr erhalten.

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iPhone X läutete eine neue Ära für den Smartphone-Markt ein

Das iPhone X kam 2017 und somit vor neun Jahren auf den Markt. Statt das Gerät „iPhone 10“ zu nennen, benannte Apple das Jubiläums-Smartphone außer der Reihe und ersetzte die Zahl „10“ durch den Buchstaben „X“, der sie im römischen Zahlensystem repräsentiert. Aber nicht nur der Name des Geräts war ungewöhnlich, auch das Design war zum damaligen Zeitpunkt bemerkenswert.

Es war nämlich das erste namhafte Smartphone mit Display-Notch. Die Einführung hatte ganz praktische Gründe. Der Trend ging zunehmend zu randlosem Design, allerdings mussten wesentliche Elemente wie die Frontkamera weiterhin auf der Vorderseite verbaut werden. Die als Notch bezeichnete Aussparung am oberen Bildschirmrand stellte einen Kompromiss dar, der in abgewandelter Form bis heute existiert.

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