Riesiger Leak zeigt iPhone 18 Pro im Falltest

Ein Hackerangriff auf den Apple-Zulieferer Tata hat neue Details zum iPhone 18 Pro ans Licht gebracht. Die Informationen sind enorm detailliert und enthalten unter anderem Fotos und eine Liste der Bauteile. Nun kursiert außerdem ein Video im Netz, das das Gerät im Falltest zeigt.
Riesiger Leak zeigt iPhone 18 Pro im Falltest
Shutterstock / Stockinq

Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, hat es einen großen Hackerangriff auf Tata Electronics in Indien gegeben. Die Firma ist unter anderem für ihre Zusammenarbeit mit Tech-Gigant Apple bekannt. Dieser plant wiederum gerade die Veröffentlichung seiner neuen Smartphone-Generation rund um das iPhone 18, die wahrscheinlich wie üblich im Herbst erfolgen soll.

Und noch etwas ist wie immer: Apple breitet einen Mantel des Schweigens über die neuen Produkte. Das konnte allerdings zahlreiche kleinere Leaks nicht verhindern. Und nach dem Hackerangriff, der unter anderem durch die Nachrichtenagentur Reuters bestätigt wurde, sind nun weitere Details an die Öffentlichkeit gelangt, die enorm umfangreich sind und sich vor allem um das iPhone 18 Pro drehen.

Großer Cyberangriff auf Apple-Partner

Eine iPhone-Generation besteht üblicherweise aus vier Geräten: einer Basis-Version, einem variablen Modell – beispielsweise ein neues Air oder in der Vergangenheit auch ein Plus-Gerät – und zwei Pro-Varianten, die technisch aufgerüstet sind und die neueste Technik enthalten. Dass es eine solche Premium-Ausgabe auch beim iPhone 18 geben wird, war bereits bekannt.

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Die nach dem Cyberangriff veröffentlichten Informationen zeigen nun aber nicht nur Bildmaterial. Wie Reuters am Montag mitteilte, sind auch Lieferantenlisten und die Bauteile des Geräts auf diese Weise durchgesickert. Das verrät viel über Design und Funktionen des iPhone 18 Pro. Dazu kommt nun ein Video, das auf einem Nachahmer-Account des bekannten, aber inzwischen inaktiven Leakers Evan Blass aufgetaucht ist.

Darauf ist offenbar zu sehen, wie sich Apples kommendes Smartphone im Falltest so schlägt. Das Video stammt wahrscheinlich ebenfalls aus dem Leak in Indien, wobei das aktuell nicht ganz klar ist. Zusammen ergeben die durchgesickerten Informationen aber schon jetzt ein sehr detailliertes Bild des Geräts.

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Angebliches iPhone 18 Pro im Falltest
Notebookcheck

iPhone 18 Pro wirkt im Falltest recht groß und schwer

Die durch den Cyberangriff bekannt gewordenen Daten enthalten laut Reuters unter anderem Wasserzeichen und den internen Codenamen für das iPhone 18 Pro. Einige Bilder, die anschließend ins Darknet gestellt wurden, legen außerdem nahe, dass der Infrarotsender aus dem Face-ID-Kamera-Modul entfernt wurde und nun ganz links oben sitzt. Das dürfte den Ausschnitt im Display verkleinern und unauffälliger machen.

Im Video ist wiederum ein Gerät zu sehen, das optisch vor allem aufgrund des Kameramoduls an ein iPhone 17 Pro erinnert. Für Aufsehen sorgt dabei zum einen die silberne Farbe des Geräts. Zum anderen scheint das Modell recht dick und schwer zu sein. Das Video wurde inzwischen gelöscht, zuvor aber von zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern und auch von einigen Medien wie „Notebookcheck“ aufgegriffen.

Der vielleicht größte Apple-Leak der Geschichte

Wie unter anderem „Apple Insider“ berichtet, enthalten die geleakten Dokumente, die insgesamt eine Datenmenge von 630 GB abbilden, Informationen zum neuen C2-Modem von Apple. Dieses soll auch im iPhone 18 Pro zum Einsatz kommen und die Qualcomm-Komponente ersetzen.

Auffällig ist allerdings auch, was der Leak nicht enthält: Informationen zum iPhone Ultra, Apples erstem Falt-Smartphone. Sollten sich die Informationen als echt erweisen, worauf aktuell vieles hindeutet, dann könnte es sich um den größten Leak in der Geschichte des Unternehmens handeln.

Apple und Tata haben bisher nicht auf Anfragen reagiert. Offenbar arbeiten die beiden Unternehmen aber zusammen an einer langfristigen Lösung, um entsprechenden Informationsabfluss in Zukunft zu verhindern. Apple arbeitet noch nicht lange mit dem indischen Anbieter zusammen. Die Kooperation kam vor allem deshalb zustande, weil Apple seine zuvor fast ausschließlich in China liegende Produktion diversifizieren wollte.