In nur wenigen Wochen wird Apple – vermutlich – sein neues iPhone 18 Pro vorstellen. Während noch ungewiss ist, ob dann auch das Basis-Modell präsentiert wird oder ob der Release erst im Frühjahr 2027 stattfinden wird, gilt die Pro-Variante beim September-Event als gesetzt. Die Präsentation wird für den 9. September vermutet, dann könnte der Startschuss für den Verkauf der neuen iPhone-Generation am 11. September fallen. Aber zu welchem Preis werden die neuen Geräte dann zu haben sein?
Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten, die für Schlagzeilen und Diskussionen sorgen. Urheber ist der bekannte Analyst Jeff Pu, der vorrechnet, dass das iPhone 18 Pro tatsächlich viel teurer werden könnte als bisher angenommen wurde. Grund dafür dürfte die weiterhin angespannte Lage auf dem Hardware-Markt sein.
Wie teuer wird das iPhone 18 Pro von Apple?
Nachdem es im Frühjahr dieses Jahres noch positive Signale hinsichtlich des Preises für das iPhone 18 Pro gegeben hatte, sieht das nun anders aus. Pu vermutet unter Berücksichtigung der Marktentwicklung, dass Apple im Vergleich zum Vorgänger einen deutlichen Aufpreis verlangen könnte. Momentan steht dabei die Summe von 200 bis 300 Dollar im Raum, wie der Analyst bei X schreibt. Auch das Max-Modell dürfte entsprechend teurer werden. Wenn die Analyse zutrifft, würden sich daraus folgende Preise ableiten:
- iPhone 18 Pro: 1199/1299 Dollar
- iPhone 18 Pro Max: 1399/1499 Dollar
Was diese Preise für den deutschen beziehungsweise den europäischen Markt bedeuten, ist nicht klar. Hierzulande kostet das iPhone 17 Pro bereits in seiner kleinsten Ausführung 1299 Euro. Würde der Aufschlag ähnlich angesetzt wie für die USA, würde das Preise um die 1499 beziehungsweise 1599 Euro bedeuten. Möglicherweise wird aber auch einfach der USA-Preis an die europäischen Preise angepasst.
Die Modelle mit größerem Speicher dürften aber darüber hinaus so oder so noch deutlich teurer werden; aktuell ist die teuerste Version das iPhone 17 Pro Max mit 2 TB Speicher, das 2449 Euro kostet. Ein direkt umgemünzter Aufschlag würde also bedeuten, dass das Gerät bis zu 2799 Euro kosten würde. Da es sich in mehrfacher Hinsicht jedoch um eine rein hypothetische Rechnung handelt, sind diese Zahlen mit äußerster Vorsicht zu behandeln.
Earnings Note - AAPL Downgrade from Buy to Hold:
— Jeff Pu (@sssjeffpu) July 31, 2026
* Valuation looks full after a 19% outperformance vs. Nasdaq in the past month; upside appears limited.
* F3Q26 beat, F4Q26 guide softer: Revenue $109.4B (+16% YoY) and EPS $2.03 (+30% YoY) topped expectations, but F4Q revenue…
Hardware-Preise aufgrund von KI-Boom nach wie vor hoch
Aber auch ohne diese großzügige Rechnung droht das bisher teuerste iPhone-Jahr in der Geschichte des US-amerikanischen Unternehmens. Und in diese Aussage ist der mögliche Preis eines möglicherweise neu vorgestellten iPhone Ultra noch nicht mit einberechnet. Expertinnen und Experten vermuten, dass Apple sein erstes Foldable gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro (Max) im September vorstellen wird. Geschätzter Preis: 2500 Dollar.
Der Grund für die Verteuerung ist wenig überraschend die anhaltende Hardware-Krise, wie Jeff Pu erläutert. Speicher-Chips sind aktuell Mangelware, da neben den bisherigen Geräten nun auch Künstliche Intelligenz um die begrenzten Ressourcen kämpft. Dazu kommt, dass Apple bei seinem iPhone 18 Pro vermutlich zum ersten Mal auf einen Zwei-Nanometer-Chip setzen wird, der in der Produktion teurer ist als ein Drei-Nanometer-Chip.
Das Unternehmen könnte natürlich auch auf einen Teil seiner Marge verzichten und die Preissteigerung in der Produktion so abfangen, statt sie an Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Das hält der Analyst Pu allerdings für unwahrscheinlich.

