Die deutsche Nationalmannschaft hat am Montag gegen Paraguay im Sechzehntelfinale verloren. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen folgte das frühe WM-Aus für Deutschland. Nach der Niederlage sind nun alle Augen auf Julian Nagelsmann gerichtet.
Der Bundestrainer äußerte sich bereits mit einem Statement zu den Entwicklungen in den USA. Nach dem Spiel reagierte er sichtlich gereizt auf die Fragen der Presse. Gegenüber dem Fernsehsender ZDF sprach er dennoch seine eigene Zukunft an. Er ist bereit weiterzumachen, wenn der DFB das auch so sieht. „Ich stehe zur Verfügung. Wenn der DFB das möchte, mache ich die EM 2028. Wenn nicht, müssen sie es mir sagen“, erklärte Nagelsmann.

Statement nach dem frühen WM-Aus: Bleibt Nagelsmann Bundestrainer?
Der 38-Jährige steht noch bis zur Europameisterschaft im Jahr 2028 beim DFB unter Vertrag. Er trainiert die deutsche Nationalmannschaft seit 2023. Auch nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft in den USA möchte er nicht zurücktreten: „Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“ Dennoch wächst die Kritik an Nagelsmann. „Also für mich ist das abenteuerlich schlecht gecoacht“, sagte beispielsweise der Bundesligatrainer Ewald Lienen im Podcast „Der Sechzehner“.
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Der Druck auf den aktuellen Bundestrainer wächst also. Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf reagierte mittlerweile ebenfalls auf das Spiel gegen Paraguay. „Wir müssen darüber sprechen, was die Gründe waren für das erneute frühe Ausscheiden bei einer Fußball-Weltmeisterschaft, das uns alle zutiefst bewegt“, heißt es. Nagelsmanns Zukunft ist demnach aktuell noch ungewiss. Jürgen Klinsmann erklärte derweil, dass die Verantwortung natürlich nicht nur beim Trainer liegt und man nun „alles hinterfragen“ müsse.

