Der Fußballstar Lionel Messi hat erst kürzlich wieder sein Können bei der WM 2026 unter Beweis gestellt. Auf dem Platz präsentierte der 39-Jährige auch seine Top-Figur. Messi macht seit 12 Jahren eine strenge Diät, durch die er sich nicht nur fit, sondern auch gesundheitlich wieder wohler fühlt.
Im Jahr 2014 hatte der Argentinier noch mit Verletzungen und häufigem Erbrechen zu kämpfen. Damals standen Fast-Food, Limos und Schokolade auf seinem Speiseplan. Doch der Experte Guiliano Poser betreut den Sportler seitdem und hat in einem Interview verraten, woraus Messis Diät eigentlich besteht.

Strenge Diät: Lionel Messi präsentiert seinen trainierten Körper bei der WM 2026
Auf dem Speiseplan stehen „Wasser, gutes Olivenöl, Vollkornprodukte, frisches Obst“ sowie frisches Gemüse. Zudem empfiehlt der Ernährungsberater Nüsse. „Aber kein Zucker. Das ist das Schlimmste für die Muskeln“, heißt es weiter. Darüber hinaus hat Lionel Messi seinen Fleischkonsum reduziert, weil es schwerer verdaulich ist und den Magen und den Darm belasten kann. Gänzlich verzichtet hat er seit 12 Jahren auf Limonade und Pizza. „Auch raffinierte Mehle stellen ein großes Problem dar, da es heutzutage schwierig ist, unbelasteten Weizen zu finden“, erklärte Poser.
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Die Diät ist speziell auf den Fußballer abgestimmt und soll ihn dauerhaft gesünder und leistungsfähiger machen. Die Top-Figur ist dabei nur ein Nebeneffekt. Der Sportler trinkt außerdem regelmäßig Yerba Mate. Der Tee liefert unter anderem wertvolle Antioxidantien und Vitamine. Allerdings ist Messis Diät natürlich nicht für jeden geeignet. Ob man ein Lebensmittel verträgt oder nicht, ist völlig individuell. Außerdem ist Naschen auch bei einer gesunden Ernährung erlaubt. Experten empfehlen stattdessen regelmäßige Snacks zu vermeiden und möglichst häufig Proteine in die Mahlzeiten mit einzubinden.
Experten empfehlen: Nachhaltige Ernährungsumstellung statt Verbote mit Jojo-Effekt
Statt einer strengen Diät stehen immer häufiger langfristige Ernährungskonzepte im Mittelpunkt. Die Basis bilden auch hier Obst und Gemüse. Am wichtigsten ist es jedoch, alltagstaugliche Gewohnheiten zu etablieren. Dazu zählt beispielsweise auch die mediterrane Ernährung. Hier kommen frische und unverarbeitete Lebensmittel zum Einsatz, wobei Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Salate, Fisch und Olivenöl die Basis bilden. „Die mediterrane Ernährung gilt aufgrund ihrer vielfältigen günstigen Wirkungen auf die Gesundheit heute als ideale Ernährungsweise des Menschen – für Gesunde ebenso wie für Herzpatienten und Betroffene anderer Erkrankungen“, betonte auch Prof. Dr. med. Georg Sabin von der Deutschen Herzstiftung.

