Drama um Jannik Sinner bei den French Open: Tennisstar gibt Statement ab

Eigentlich sollte es ein souveräner Sieg werden, doch für Jannik Sinner endete der Tag bei den French Open in einem gesundheitlichen Drama. Der Tennisstar kämpfte auf dem Platz mit Schwindel und Krämpfen – jetzt meldet er sich selbst zu Wort und entfachte eine Debatte.
Drama um Jannik Sinner bei den French Open: Tennisstar gibt Statement ab
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Bei den French Open in Paris kam es am Donnerstag zu einem Drama auf dem Platz. Die weltweite Nummer 1 schied schon in Runde 2 aus. Im vergangenen Jahr spielte Jannik Sinner noch im Finale gegen Carlos Alcaraz und nahm den Pokal für den zweiten Platz mit nach Hause. Niemand hätte mit einem so frühen Aus gerechnet.

Insbesondere nicht am Donnerstag, denn in den ersten drei Sätzen schien alles sehr gut zu laufen. Doch kurz vor seinem Sieg ging es dem 24-Jährigen plötzlich sehr schlecht. Er klagte über Schwindel und Krämpfe, stützte sich immer wieder auf seinem Schläger ab und verließ sogar den Platz, weil es ihm übel wurde.

Jannik Sinner bei den French Open 2026
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Frühes Aus in Runde 2: Was war mit Jannik Sinner los?

Trotzdem spielte Sinner weiter. Auch in Paris herrschen momentan extrem hohe Temperaturen. Die Tennisstars müssen mehrere Stunden in der Sonne ausharren. Erst einen Tag vorher kam es zu einem Zusammenbruch auf dem Platz. Nicht selten erreichen die Temperaturen im Kessel über 40 Grad. Das Spiel zwischen Jannik Sinner und Juan Manuel Cérundolo dauerte dreieinhalb Stunden. Doch die letzten beiden Sätze wurden auch für die Zuschauer zur Belastung. Am Schluss siegte Cérundolo und zog in Runde 3 ein. Mittlerweile hat sich Sinner mit einem Statement zu Wort gemeldet.

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„Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt auf dem Platz, das kann passieren. Mir war plötzlich sehr schwindelig und ich habe mich energielos gefühlt. Ich habe versucht, den Aufschlag irgendwie durchzubringen, aber ich hatte einfach nicht mehr viel Energie. Im vierten Satz habe ich dann losgelassen, und im fünften war gleich das erste Spiel sehr wichtig – da konnte ich meinen Aufschlag nicht halten. Danach ging es nur noch bergab“, berichtet der Sportler. Außerdem erklärte Jannik, dass er nicht richtig schlafen konnte und sich schon morgens nicht gut gefühlt habe. Jetzt braucht das Talent aus Südtirol erst einmal eine Auszeit. Schließlich hat Sinner in den vergangenen Monaten zahlreiche Turniere gewonnen und stand unter einer enormen mentalen und körperlichen Belastung.

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Zuschauer entfachen Diskussion nach Hitze-Qual bei den French Open

„Ab dem dritten Satz hatte ich das Gefühl, dass er mit dem Kopf nicht mehr da war“, kommentierte Boris Becker das Spiel und sprach von einem Blackout. Die Tatsache, dass Sinner trotzdem weitergespielt hat, sorgte auch im Netz für gemischte Gefühle. Denn einige Zuschauer konnten kaum noch hinsehen. Immer wieder ging der Sportler in die Ecke und krümmte sich. Zwar sagt er, dass die Hitze nicht die Ursache für seinen Zusammenbruch war, doch Boris Becker betonte, dass es insbesondere für Rothaarige sehr schwer sein kann, in der prallen Sonne auf dem Platz zu stehen.

In den sozialen Medien hat Janniks eiserner Wille die Forderungen nach mehr Menschlichkeit im Spitzensport wieder angestoßen. Aktuell entscheiden die Spieler selbst, ob sie aufgeben oder nicht. Immer wieder wird gefordert, dass die Ärzte entscheiden sollten, ob es besser ist, das Spiel abzubrechen und die Gesundheit zu schonen, um den enormen Druck von den Spielern zu nehmen. „Sein Team hätte reagieren müssen“, heißt es in den Kommentaren. Nach seiner Pause will der Tennisstar in Wimbledon wieder ansetzen. Bis dahin hat nun Alexander Zverev gute Chancen auf das Finale und vielleicht sogar auf den Titel bei Roland Garros 2026.