Nur 26 Prozent bei Rotten Tomatoes: Warum „The Last House“ trotzdem durch die Decke geht

Bei Netflix dominiert aktuell „The Last House“ die Streaming-Charts. Die Kritiken für den Sci-Fi-Horror sind gelinde gesagt bescheiden, trotzdem ist der Erfolg groß. Woran liegt das?
Nur 26 Prozent bei Rotten Tomatoes: Warum „The Last House“ trotzdem durch die Decke geht
Netflix

Netflix zeigt auf seiner Streaming-Plattform mehr Eigenproduktionen als jeder andere Streaming-Dienst. Damit fährt der Anbieter sehr gut, da er viele Inhalte exklusiv anbietet, von denen sich zudem immer wieder sowohl Serien als auch Filme zu echten Hits entwickeln. Momentan schickt sich der Film „The Last House“ dazu ein, ein ebensolcher zu werden – und das trotz teilweise vernichtender Kritiken.

Der Sci-Fi-Horrorfilm von Regisseur Louis Leterrier steht seit seinem Start unangefochten auf Platz 1 der Charts, was er der Tatsache zu verdanken hat, dass er in 90 Ländern der meistgesehene Film des Anbieters ist. Auch in Deutschland ist das Horror-Werk durchgehend an der Spitzenposition zu finden. Warum kommt ausgerechnet mitten im Sommer ein düsterer Horror-Thriller so gut an?

Darum geht es im Netflix-Film „The Last House“

Das eigene Zuhause ist der Ort, an dem sich die meisten am sichersten fühlen. Doch was, wenn man dieses Zuhause plötzlich nicht mehr verlassen kann? Und was wäre, wenn das plötzlich niemand mehr könnte? Das ist die Prämisse, die „The Last House“ zugrunde liegt. Die Handlung des Films dreht sich um die Familie Delgado, bestehend aus Jason (Wagner Moura), Riley (Greta Lee) sowie ihren beiden Kindern Ruth (Riley Chung und Emma Ho) und Graham (Noah Alexander Sosnowski und Gabriel Barbosa).

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Als die Familie eines Tages feststellt, dass sie ihr Haus aufgrund einer mysteriösen Barriere aus Wasser nicht mehr verlassen kann, muss sie kreativ werden, um vor allem ihre Lebensmittelversorgung sicherzustellen. Mit ihren ebenfalls festsitzenden Nachbarinnen und Nachbarn kommunizieren sie anfangs noch über Schrifttafeln. Je länger sie festsitzen, desto weniger sind allerdings übrig und irgendwann tauchen seltsame Wesen in der Umgebung auf.

Szene aus dem Netflix-Film „The Last House“, in der ein Mann ein Schild mit der Aufschrift „What's going on?“ ins Fenster hält
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Was sagen die Bewertungen über den Netflix-Film aus?

Schaut man nur auf die Streaming-Zahlen, dann ist „The Last House“ definitiv ein Erfolg für Netflix. Bei den Kritiken sieht das, wie eingangs erwähnt, ein wenig anders aus. Diese fallen nämlich sowohl bei der Fachpresse als auch mit Blick auf die Bewertungen der Zuschauerinnen und Zuschauer bestenfalls durchwachsen aus.

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Vielen gefällt zwar die grundlegende Prämisse des Films, und vor allem der Start mit der Einführung in die Welt und die erste Ausgestaltung des außergewöhnlichen Lockdowns kommt gut an. Für viele verliert „The Last House“ dann allerdings schnell seinen Charme. „Aber gerade wenn man denkt, man würde etwas wirklich Gutes sehen, geht es bergab und stürzt schließlich in den Abgrund. Das Ende hätte meiner Meinung nach nicht schlechter sein können“, kommentiert eine Person.

„Es hätte ein fantastischer Film sein können. Das hätte er sogar sein müssen. Die einzelnen Teile sind alle vorhanden. Man hat es nur versäumt, sie richtig zusammenzufügen“, heißt es weiter. „Zu viele Ideen und nicht genügend Antworten“, fasst eine weitere Person zusammen. Die Hauptkritik der meisten bezieht sich auf das verschenkte Potenzial des Films, der durchaus seine Momente hat. Mehrfach beschweren sich Leute zudem über teilweise „unnötig grausame“ Szenen mit Tieren.

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Alle Informationen zu „The Last House“ auf einen Blick

  • Titel: The Last House
  • Genre: Sci-Fi, Horror, Thriller
  • Streaming-Plattform: Netflix
  • Start: 7. August 2026
  • Länge: 112 Minuten
  • Verantwortliche: Louis Leterrier (Regie), Matthew Robinson (Drehbuch)
  • Besetzung: Greta Lee, Wagner Moura, Gabriel Borbosa
  • Bewertungen: 5,5 von 10 Sterne bei IMDb, 26 und 28 von 100 Prozent bei Rotten Tomatoes

Hinweis: Die Angaben stammen vom 13. August 2026.