Arnold Schwarzenegger verdankt seine Berühmtheit zu wesentlichen Teilen seiner Rolle als Terminator in den gleichnamigen Filmen. Vor allem der 1991 erschienene zweite Teil gilt gemeinhin als Meilenstein und einer der besten Actionfilme aller Zeiten. Angesichts des Startdatums und der Altersfreigabe ab 16 Jahren hatten allerdings viele noch gar nicht die Möglichkeit, einen der beiden Streifen auf der ganz großen Leinwand zu sehen. In diesem Jahr bekommen sie jedoch die Gelegenheit dazu.
Wann kann man „Terminator“ Teil 1 und 2 im Kino sehen?
Wie StudioCanal in einer Pressemitteilung bekannt gab, werden beide Teile anlässlich des 35. Jubiläums von Teil 2 noch einmal in die Kinos kommen. Der Titel des Films lautet „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ (im Original „Judgement Day“) – und fast genau zum Datum dieses Tages wird der Film auch zu sehen sein. Der erste Teil läuft hingegen einige Wochen früher.
- „Terminator“ (1984) – 4. August
- „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ ( 1991) – ab 27. August
Übrigens umfasst die Actionreihe eigentlich noch vier weitere Filme, sodass die Reihe insgesamt auf sechs Teile kommt. Der sechste Teil, der Stand jetzt auch der letzte bleiben soll, erschien 2019 und trägt den Titel „Dark Fate“. Die beliebten ersten beiden Filme sind im Übrigen auch die, bei denen James Cameron noch Regie geführt hat. Insgesamt gibt es bundesweit in fast 300 Kinos die Möglichkeit, die Actionfilme noch einmal zu sehen.
Warum werden alte Filme erneut im Kino gezeigt?
Alte Filme noch einmal für kurze Zeit – teilweise nur für eine Handvoll Vorstellungen – wieder in Lichtspielhäusern zu zeigen, liegt in den vergangenen Jahren zunehmend im Trend. Dahinter stecken oft wirtschaftliche Interessen – immerhin füllen beliebte alte Filme die Säle und sind dabei günstig, da sie bereits existieren. Es bedient allerdings auch ein nostalgisches Interesse, da es so möglich wird, Filme aus der Jugend noch einmal zu erleben oder auch zum ersten Mal zu sehen.
Inzwischen gibt es feste Reihen wie etwa „Best of Cinema“, in deren Rahmen regelmäßig alte Klassiker gezeigt werden. Dazu gehört nun auch „Terminator“, wobei nur der erste Teil im Rahmen einer solchen Veranstaltung läuft. Teil 2 hat hingegen eine Aufpolierung erhalten. In der Mitteilung heißt es dazu: „Die Jubiläumsaufführung präsentiert den Film in der hochgelobten 4K- und 3D-Fassung auf Basis der von StudioCanal 2017 durchgeführten Restaurierung und 3D-Konvertierung.“ Dazu gibt es sogar einen neuen Trailer.
Darum geht es in den Terminator-Filmen
Im Zentrum der Reihe steht der Krieg zwischen der Menschheit und der hochintelligenten KI Skynet, die die Erde beherrscht. Um den menschlichen Widerstand zu zerschlagen, schickt Skynet hocheffiziente Killermaschinen, sogenannte Terminatoren, durch die Zeit zurück, um Gefahren zu eliminieren, bevor sie überhaupt welche werden.
In Teil 1 (1984) soll eine solche Mensch-Maschine (Arnold Schwarzenegger) die junge Sarah Connor (Linda Hamilton) töten, damit ihr Sohn John – der zukünftige Anführer der Menschheit – niemals geboren wird. In Teil 2 (1991) wird ein noch gefährlicherer, flüssiger Terminator (Robert Patrick) auf den inzwischen 10-jährigen John Connor (Edward Furlong) angesetzt.
Aber auch der menschliche Widerstand schickt in beiden Fällen Beschützer durch die Zeit. In Teil 1 ist es der Soldat Kyle Reese (Michael Biehn), im Nachfolger ein umprogrammierter T-800-Terminator, der vom Killer zum Beschützer wird (ebenfalls Schwarzenegger).

