Nach 32 Jahren: Deshalb setzt RTL die Serie „Unter uns“ ab

Über drei Jahrzehnte prägte „Unter uns“ das Vorabendprogramm. Jetzt verkündet RTL das Aus der Serie für das Jahr 2027. Was hinter der Entscheidung steckt und ob es dennoch Hoffnung auf eine Fortsetzung gibt.
Nach 32 Jahren: Deshalb setzt RTL die Serie „Unter uns“ ab
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Nach 32 Jahren müssen Fans der Serie „Unter uns“ nun stark sein. Der Fernsehsender RTL hat beschlossen, die beliebte Soap abzusetzen. Das Ende der Sendung steht demnach bevor und wurde für März 2027 angekündigt. Die Zuschauer müssen also nicht abrupt Abschied nehmen, aber in absehbarer Zeit auf ihr tägliches Vorabendprogramm verzichten.

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Die erste Folge wurde im Jahr 1994 ausgestrahlt. Seitdem sind fast 8000 Episoden gedreht worden. „Eine solche Entscheidung fällt uns alles andere als leicht. Aber zu einem starken Programm gehört auch, es immer wieder weiterzuentwickeln und auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren“, erklärte RTL-Chefin Inga Leschek. Demnach wurde der Plan gründlich überdacht.

Die Darsteller der Serie "Unter uns"
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Bedeutet die Entscheidung von RTL wirklich das Ende der beliebten Soap „Unter uns“?

„'Unter uns' hat Fernsehgeschichte geschrieben und wird immer einen besonderen Platz bei RTL haben“, heißt es weiter. Die Episoden können natürlich auch weiterhin bei RTL+ abgerufen werden. Sascha Schwingel von der Produktionsfirma UFA erklärte in einem Statement, dass man die Entscheidung des Senders akzeptieren werde. Allerdings ließ er offen, ob es sich tatsächlich um das endgültige Aus von „Unter uns“ handeln wird. Man wolle „neue Perspektiven für die Schillerallee“ prüfen. Die letzte reguläre Folge soll noch in diesem Jahr gedreht und im März ausgestrahlt werden.

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Als Hintergrund wurden unter anderem „wirtschaftliche Rahmenbedingungen für tägliche fiktionale Programme, die Entwicklung der Nutzung sowie die zukünftige Ausrichtung der Programmstrecke“ genannt. RTL wird die langjährige Zusammenarbeit mit UFA dennoch fortsetzen. Die beiden Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“ werden ebenfalls von UFA im Auftrag des Kölner Fernsehsenders produziert und sollen auch weiterhin das tägliche Programm prägen.

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