In den Streaming-Charts tauchen in der Regel große Namen auf. Denn über die Filme und Serien, die es in die vorderen Plätze bei Netflix, Disney+, Prime Video und Co. schaffen, wird automatisch viel gesprochen. Es gibt aber auch immer wieder Überraschungskandidaten, mit denen niemand so wirklich gerechnet hat und die trotz eines gewissen Erfolgs unter dem Radar fliegen. Einer dieser Fälle ist gerade ganz frisch bei Amazon in den Prime-Video-Charts aufgetaucht.
Die Rede ist von „Muzzle: City of Wolves“. Den meisten dürfte dieser Titel kaum etwas sagen – und das trotz eines prominenten Hauptdarstellers. Der Protagonist wird nämlich von keinem Geringeren als Aaron Eckhart verkörpert. Der Schauspieler ist unter anderem für „In the Company of Men“, „Thank You for Smoking“, „Rezept zum Verlieben“ oder auch aus „Olympus Has Fallen“ bekannt. Die meisten dürften ihn aber als Harvey Dent in der „Batman“-Verfilmung „The Dark Knight“ kennen.
Darum geht es in „Muzzle: City of Wolves“ bei Prime Video
Eckhart spielt in „Muzzle: City of Wolves“ den Hundestaffel-Ermittler Jake Rosser. Diese Rolle hatte er auch schon im Vorgänger inne: „Muzzle – K-9 Narcotics Unit“. War er damals noch als aktiver Ermittler tätig, so ist er inzwischen aus dem Polizeidienst ausgestiegen und leidet zudem unter posttraumatischem Stress.
Inzwischen arbeitet er als Trainer für neue Polizeihunde, wo er auf den cleveren Belgischen Schäferhund Argos trifft. Als er ins Kreuzfeuer einer kriminellen Bande gerät, ist Rosser auf die Hilfe seines vierbeinigen Trainingspartners angewiesen, um einen Fall rund um Drogen und Korruption aufzuklären und dadurch auch seine Familie zu retten.
Überwiegend negative Kritiken
Wie schon der erste Teil erhält auch „Muzzle: City of Wolves“ bei Prime Video eher gemischte bis schlechte Kritiken. Bei IMDb steht der Action-Film aktuell bei 4,6 von 10 Sternen. Bei Rotten Tomatoes sind nur etwa 41 Prozent der Bewertungen positiv. Während viele der Handlung zumindest einen ordentlichen Aufbau bescheinigen, stören sich die meisten am langsamen Tempo, das nicht recht zu einigen Action-Sequenzen passen möchte.
Einige zeigen sich aber auch schwer enttäuscht. „Dieser Film ergab einfach überhaupt keinen Sinn“, kommentiert etwa ein Zuschauer. Und auch die technische Ausstattung des 10-Millionen-Dollar-Films bei Prime Video bekommt Kritik. „Zufällige Kamerawinkel, schlechte Beleuchtung und unnötige Verwacklungen lassen den Film so wirken, als wäre er mit einem alten Handy (...) gedreht worden“, heißt es unter anderem.
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Lob gibt es allerdings für die schauspielerische Leistung von Aaron Eckhart und auch die Buddy-Energie in dem Hund-Mann-Duo bewerten viele als positiv. Und viele Rezensierende sind sich einig: Wer den ersten Teil mochte, könnte auch Gefallen an der Fortsetzung finden.

