Der Anime „One Piece“, der auf dem gleichnamigen Manga beruht,ist einer der umfangreichsten und langlebigsten aller Zeiten und entsprechend groß ist die Fanbase. Das hat sich offenbar auch Netflix gedacht und im Jahr 2023 eine Live-Adaption auf den Weg gebracht. Diese kam insgesamt recht gut an und konnte mit bestätigten gut 73 Millionen auch einige Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen (die Zahl stammt aus dem Jahresreport für 2023). Allerdings handelt es sich auch um eine der teuersten Produktionen des Streaming-Dienstes überhaupt.
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Pro Folge soll „One Piece“ den Streaming-Riesen bis zu 18 Millionen US-Dollar gekostet haben. An der zweiten Staffel hängen entsprechend einige Erwartungen. Bei diesen wird sich ab heute zeigen, ob sie erfüllt werden können oder nicht – denn „One Piece“ Staffel 2 geht an den Start.

Darum wird es in „One Piece“ Staffel 2 gehen
Während die erste Staffel vor allem die sogenannte East-Blue-Saga der Vorlage abdeckt, wird sich „One Piece“ Staffel 2 vor allem mit der Alabasta-Saga beschäftigen. In solche Sagas ist die Handlung schon in der Vorlage eingeteilt, die sich an den großen Handlungsbögen orientieren. Die Alabasta-Saga umfasst in den Mangas die Bände 12 bis 23, der Anime adaptiert diese Handlung in den Folgen 62 bis 130. Wie inzwischen bekannt geworden ist, wird Netflix diese Handlung allerdings in mindestens zwei Staffeln aufteilen.
„One Piece“ Staffel 2 wird also nur die erste Hälfte der Alabasta-Saga beinhalten. Der Name bezieht sich dabei auf ein Wüstenkönigreich, in das die Piratenbande um Monkey D. Ruffy (Iñaki Godoy) dann aber wohl erst in Staffel 3 gelangen wird. Stattdessen werden der Piratenkapitän und seine Crew – bestehend aus Nami (Emily Rudd), Lorenor Zorro (Mackenyu), Lysop (Jacob Gibson) und Sanji (Taz Skylar) – zunächst eine andere Insel auf der Grandline aufsuchen. Dort bekommen sie es mit der mysteriösen Baroque-Firma zu tun. Zudem werden die neuen Folgen auch die Handlung in Loguetown nachholen, auch bekannt als „die Stadt des Anfangs und des Endes“, die in Staffel 1 noch fehlte.

Zukunft der Netflix-Serie scheint fürs Erste gesichert
Insgesamt soll die neue „One Piece“-Staffel bei Netflix acht Episoden umfassen, die alle auf einen Schlag erscheinen werden. Grundsätzlich kam die erste Staffel der Serie übrigens überraschend gut an – überraschend deshalb, weil Realfilm-Adaptionen von Animes in den Kritiken oft eher abgestraft werden. Bei „One Piece“ sieht das bisher anders aus.
Auf IMDb kann die erste Staffel (Stand: 10. März 2026) eine Wertung von 8,3 Sternen verzeichnen. Bei Rotten Tomatoes sind 86 Prozent der Kritiken positiv und Fans bewerten die Serie mit 95 Prozent sogar noch besser. „One Piece“ Staffel 2 muss erst zeigen, ob sie diesbezüglich mithalten kann.
Allerdings hat Netflix die dritte Staffel nicht nur bereits bestätigt, diese befindet sich offenbar auch schon in Produktion. Dann dürfte Netflix höchstwahrscheinlich die Alabasta-Saga zu Ende bringen.
