Auf der Streaming-Plattform Netflix ist am Donnerstag eine neue Mini-Serie gestartet. In der Hauptrolle ist die Schauspielerin Helena Bonham Carter zu sehen. Die Geschichte überzeugt als gelungene Agatha Christie-Adaption und verbindet Mysteryelemente mit einem klassischen Krimi.
Die Kritiken zu „Seven Dials“ fallen momentan zwar gemischt aus, doch die Serie hat es geschafft, sich in den Charts nach vorne zu kämpfen und am Tag der Premiere bereits den dritten Platz zu belegen. Neben Helena Bonham Carter sind Mia McKenna-Bruce und Martin Freeman in der Produktion aus Großbritannien zu sehen.

Netflix-Serie "Seven Dials" überzeugt als gelungene Agatha Christie-Adaption
Die Geschichte spielt im England der goldenen 20er Jahre. Nach einer Party in einer Villa wird ein junger Mann, der beim Auswärtigen Amt tätig war, tot in seinem Bett aufgefunden. Es heißt, es sei ein Unfall oder ein Selbstmord gewesen. Doch Lady Eileen vermutet, dass mehr dahintersteckt. Sie will selbst ermitteln und begibt sich auf die Spur eines Verbrechens, das zahlreiche böse Überraschungen für die junge Frau bereithält. Die Serie basiert auf dem Krimi "The Seven Dials Mystery" aus dem Jahr 1929 von Agatha Christie und umfasst insgesamt drei Episoden.
Kritiker und auch Fans empfinden die Adaption als „glamourös und erfrischend anders“. Nicht zuletzt, weil neben der Handlung, die für Spannung sorgt, auch der Humor ein gelungenes Entertainment-Erlebnis liefert. Von dem klassischen Christie-Charme ganz abgesehen. Für die stilvolle Regie ist diesmal Chris Sweeney verantwortlich, der auch schon mit Filmen wie „The Tourist“ mit Johnny Depp große Erfolge feierte. Seit dem 15. Januar ist die neue Mini-Serie auch in Deutschland auf Netflix abrufbar. Ob es möglicherweise eine weitere Staffel basierend auf einem anderen Christie-Roman geben wird, ist momentan noch unklar.
