Geheimes Prequel? Die versteckte Verbindung zwischen „Dune “ und „Die Odyssee“ erklärt

Während Nolan mit „Die Odyssee“ Rekorde an den Kinokassen bricht, bleibt noch abzuwarten, wie „Dune 3“ Ende des Jahres laufen wird. Dabei haben die beiden Filme deutlich mehr gemeinsam als Schauspielerin Zendaya.
Geheimes Prequel? Die versteckte Verbindung zwischen „Dune “ und „Die Odyssee“ erklärt
picture alliance / Faktastisch

Das Kinojahr 2026 hat einiges zu bieten und zu den größten Highlights gehören dabei fraglos sowohl „Die Odyssee“ als auch „Dune 3“. Während ersterer aktuell bereits im Kino läuft und für Furore sorgt, wird letzterer erst Ende des Jahres im Dezember starten. Nach dem Erfolg der beiden ersten Teile geht die Branche allerdings fest von einem weiteren Kassenschlager aus.

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Auf den ersten Blick haben die beiden Filme wenig gemeinsam. Während „Die Odyssee“ das gleichnamige und wahrscheinlich weltweit bekannteste Epos beschreibt und sich somit um griechische Mythologie dreht, ist „Dune“ ein Science-Fiction-Werk, das aber auch Elemente eines Familiendramas und sogar eines politischen Thrillers enthält.

Die augenscheinlichste Gemeinsamkeit der beiden Filme ist Hauptdarstellerin Zendaya, die in „Die Odyssee“ die Göttin Athene spielt und in „Dune 3“, genau wie in den bisherigen Teilen, die Rolle der Chani übernimmt. Findige Fans haben aber eine noch viel größere Verbindung entdeckt, die sich auf den Inhalt bezieht.

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Ist „Die Odyssee“ das geheime Prequel von „Dune“?

Beide Filme, beziehungsweise im Fall von „Dune“ die ganze Filmreihe, beruhen auf fiktionalen Werken. Im Fall der Odyssee von Homer ist die Vorlage bereits etwa 2.700 Jahre alt, Frank Herberts Romanzyklus erschien wiederum zwischen 1963 und 1985. Bei der Erschaffung seiner vielseitigen Welt rund um den Wüstenplaneten Arrakis und den Konflikt zwischen den beiden Häusern Atreides und Harkonnen hat sich der US-amerikanische Autor tatsächlich ein wenig von Homers Epos inspirieren lassen.

In „Die Odyssee“ und auch darüber hinaus generell in der griechischen Mythologie ist Agamemnon eine wichtige Figur. Zur Erinnerung: Agamemnon ist der Bruder von Menelaos, der wiederum mit der schönen Helena verheiratet ist, deren Entführung durch den Prinzen Paris den Trojanischen Krieg auslöste. Agamemnon führt das Heer der Griechen an, um im Namen seines Bruders dessen Frau Helena zurückzuholen.

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Agamemnon und dementsprechend auch Menelaos sind der Mythologie zufolge die Söhne des Atreus und gehören somit zum legendären Geschlecht der Atriden, das von den Göttern verflucht wurde. Der „Fluch der Atriden“ zieht daraufhin eine Spur von Blut und Verrat durch die Familie, die dazu verdammt ist, dass sich immer wieder einer der ihrigen gegen sie wendet.

Timothée Chalamet und Oscar Isaac in „Dune“
picture alliance

Frank Herbert hat sich an griechischer Mythologie orientiert

Die Namensähnlichkeit zwischen den Atriden der griechischen Mythologie und dem Haus Atreides in „Dune“ ist kein Zufall. Denn Autor Frank Herbert wollte tatsächlich einen Zusammenhang zu den Atriden herstellen. In späteren „Dune“-Romanen wird diese Verbindung auch explizit genannt und aufgelöst, dass Agamemnon ein Vorfahre des Hauses Atreides und somit auch von Protagonist Paul Atreides (gespielt von Timothée Chalamet) ist.

Fans griechischer Mythologie ist diese Gemeinsamkeit inzwischen aufgefallen, weshalb die Theorie auch auf Social Media diskutiert wird. Einige bezeichnen den Film „Die Odyssee“ deshalb auch als eine Art Prequel der „Dune“-Filme. Agamemnon wird in Nolans Blockbuster im Übrigen von Benny Safdie gespielt. Fans bemerken diesbezüglich augenzwinkernd, dass tatsächlich eine gewisse optische Ähnlichkeit zwischen Safdie und Chalamet bestehe.