Der Oktober hat begonnen und damit für viele die offizielle Grusel-Saison. Dazu gehört auch Disney+; der Streaming-Dienst bringt zum Monatsbeginn eine neue Serie, die Fans magischer Schulen und düsterer Atmosphäre aufhorchen lassen sollte: „Coven Academy“. Die erste Staffel umfasst 21 Folgen, die als Kapitel bezeichnet werden und wohl recht kurz sein sollen, und kommt direkt komplett zu Disney+.
Hinter dem Projekt steht Tim Federle, der zuvor unter anderem für „High School Musical: The Musical: The Series“ verantwortlich war und damit bereits einen Erfolg auf der Streaming-Plattform vorweisen kann. Nun wagt er sich an eine übernatürliche Dramedy über Teenager – ein Konzept, das in der Vergangenheit schon vielfach erfolgreich war, wie Serien wie „Wednesday“ eindrucksvoll beweisen.
Darum geht es in „Coven Academy“ bei Disney+
Die Serie dreht sich um die namensgebende Coven Academy in New Orleans. Nach außen hin handelt es sich um eine Schule für Jugendliche mit Problemen. Neuankömmling Briar (Malina Pauli Weissman) stellt aber schnell fest, dass dahinter weit mehr steckt. Denn an dieser Schule werden nur Jugendliche mit besonderen Kräften ausgebildet. Sie selbst ist eine Hexe und verfügt über großes magisches Potenzial, allerdings führen Hexen einen erbitterten Kampf gegen Vampire, wobei das junge Mädchen zunehmend zwischen die Fronten gerät.
Briar sieht sich nun mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Denn sie muss nicht nur den Schulalltag bewältigen, ihre Kräfte verstehen und lernen, das Böse zu bekämpfen. Sie möchte auch das Rätsel um das Schicksal ihrer Mutter lösen und es zudem schaffen, mit ihren neuen Freundinnen (Ora Duplass und Jordan Leftwich) einen richtigen Hexenzirkel zu formen. Und dann gibt es da noch Jake (Malachi Barton), der offenbar seine ganz eigenen Geheimnisse hat, genau wie die Schuldirektorin Miss Graves (Tiffani Thiessen).
Für wen sich die Serie lohnt
„Ich habe 'Coven Academy' als Liebesbrief an die YA-Serien des Genres angepriesen, mit denen ich aufgewachsen bin“, erklärte Schöpfer Tim Federle bei der Ankündigung des Projekts. Und tatsächlich erinnert die Serie in vielen Aspekten an bekannte Jugendbücher und -filme des Fantasy-Genres. Wer sich genau dort wohlfühlt, könnte also auch Gefallen an „Coven Academy“ finden. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet ein Genremix aus Magie, Comedy und Coming-of-Age-Drama. Fans von harter und erwachsener Fantasy oder düsterem Horror könnten hingegen eher enttäuscht sein.

