Die Serie „Breaking Bad“ ist eine der am besten bewerteten und erfolgreichsten aller Zeiten. Darüber hinaus hat sie Hauptdarsteller Bryan Cranston, der zuvor vor allem für die komödiantische Sitcom „Malcolm Mittendrin“ bekannt war, zu einem anerkannten Charakterdarsteller und Star gemacht.
Nach insgesamt fünf Staffeln und 62 Episoden endete „Breaking Bad“ dann im Jahr 2013. Auch das Ende gilt dabei in Fach- und Fankreisen als besonders stimmig und als würdiger Abschluss. Was viele allerdings nicht wissen: Es gibt ein alternatives Ende, das aber viele nie zu Gesicht bekommen haben.
Ikonische Szene leitet alternatives Ende ein
Besagtes Ende hat es nämlich nur in die Heimkinoversion geschafft und auch dort wird sie den Zuschauerinnen und Zuschauern nicht auf dem Silbertablett präsentiert. Stattdessen muss man die entsprechende Szene im Bonusmaterial suchen – und dann schlägt sie ganz andere Töne als das originale Ende von „Breaking Bad“ an. Gleichzeitig wird aber auch eine Brücke zur anderen großen Rolle von Bryan Cranston geschlagen.
Achtung, Spoiler: In „Breaking Bad“ geht es um den krebskranken Chemielehrer Walter White (Cranston). Um seine Behandlung zu bezahlen und seine Familie zu unterstützen, beginnt er schließlich zusammen mit seinem ehemaligen Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul), Methamphetamin herzustellen. Dabei rutscht Walter allerdings aus Ehrgeiz und Machthunger immer weiter ab, bis er schließlich zum Drogenboss und gefürchteten Namen in der Unterwelt wird.
Eine ikonische Szene aus Staffel 5 Folge 7 gilt dabei als Höhepunkt von Walters Macht, bevor sein Imperium zerfällt. Sie zeigt ein Treffen zwischen Walter und einem rivalisierenden Dealer in der Wüste und endet mit der bekannten Dialogzeile „You're goddamn right“ (auf Deutsch: „Da hast du verdammt recht“). Und genau an dieser Stelle setzt das alternative Ende von „Breaking Bad“ an.
Alternatives „Breaking Bad“-Ende ist ein geniales Crossover mit „Malcolm Mittendrin“
In der versteckten Szene geht es nämlich nicht einfach mit der Handlung weiter. Stattdessen erwacht Hauptdarsteller Bryan Cranston scheinbar aus einem Albtraum – allerdings in seiner anderen Kultrolle Hal aus „Malcolm Mittendrin“. Aufgeregt berichtet er seiner Frau Lois (Jane Kaczmarek) von seinem Leben als Drogenboss Walter White und erwähnt dabei auch einige Namen aus der Serie „Breaking Bad“.
Als ihn Lois beruhigt und er sich wieder hingelegt hat, fährt die Kamera langsam zu einem Sessel neben seinem Bett. Dort liegt der bekannte Hut, den Walter White oft trägt. Im Hintergrund vermischen sich dabei die Titelmelodien der beiden Serien. Das alternative Ende ist wohl vor allem als Gag und Easter Egg für die Fans gedacht und stellt gleichzeitig eine Hommage an die bekannte Sitcom „Newhart“ dar.
Zudem zeigt die Szene noch einmal eindrucksvoll auf, wie wandelbar Cranston als Schauspieler ist. Dessen Besetzung als Walter White war zu Beginn von „Breaking Bad“ keinesfalls unumstritten, da man ihn vor allem in seiner komödiantischen Rolle kannte. Für seine Darstellung in „Breaking Bad“ erhielt er allerdings zahlreiche Auszeichnungen und sie ebnete ihm den Weg zu weiteren eindrucksvollen Rollen.

