Mehr als zwei Jahre mussten Fans auf die Fortsetzung warten. Ab heute heißt es bei Netflix nun wieder: „Wasser, Erde, Feuer, Luft“, denn die zweite Staffel der Live-Action-Serie „Avatar – Der Herr der Elemente“ startet auf der Plattform. Diese basiert auf der gleichnamigen Zeichentrick-Serie, die nicht nur bei Fans längst Kult ist.
Sie steht auch bei IMDb auf Platz 7 der besten Serien aller Zeiten und erreicht dort eine Wertung von 9,3 basierend auf mehr als 400.000 Bewertungen. Daran reicht die Netflix-Adaption nicht heran. Die 2024 erschienene erste Staffel der „Avatar“-Serie erreichte aber immerhin eine Wertung von 7,2 Sternen. Staffel 2 soll sich ebenfalls dicht an der beliebten Vorlage orientieren.
Darum geht es in „Avatar“ Staffel 2 bei Netflix
In „Avatar – Der Herr der Elemente“ dreht sich alles um ebendiese vier. In einer Welt, in der es sogenannte Bändigerinnen und Bändiger gibt, die eines der Elemente beherrschen können, gibt es nur eine Person, die sogar alle vier bändigen kann: der Avatar. Dieser wird rotierend in einer der vier Nationen wiedergeboren. Es ist seine Aufgabe, den Frieden zu wahren und auch für ein Gleichgewicht zwischen dem Diesseits und der Geisterwelt zu sorgen.
Diese Aufgabe fällt auch dem aktuellen Avatar und letzten Luftbändiger zu, dem jungen Aang (Gordon Cormier), dessen Volk von der kriegerischen Feuernation ausgelöscht wurde. Nun muss er noch die restlichen Elemente meistern, nachdem er sich in Staffel 1 dem Wasserbändigen genähert hatte. Dabei bekommt er Hilfe von seinen Freunden, den Geschwistern Katara (Kiawentiio) und Sokka (Ian Ousley). Gemeinsam begeben sie sich nun in „Avatar“ Staffel 2 auf die Suche, um eine passende Ausbildung im Erdbändigen für Aang zu ermöglichen.
Das ist allerdings gar nicht so einfach auf dem vom Krieg bestimmten Kontinent. Vor allem wird die Gruppe, die außerdem noch aus dem geflügelten Affen Momo und Appa, dem fliegenden Bison, besteht, von der Feuernation und vor allem von Prinzessin Azula (Elizabeth Yu) gejagt. Ihr Bruder, der verstoßene Prinz Zuko (Dallas Liu), muss nun hingegen seinen eigenen Weg finden, nachdem er die Jagd nach dem Avatar aufgegeben hat.

Fans und Kritiker loben das „Avatar“-Remake
Grundsätzlich hält sich die Netflix-Serie in den meisten Details an ihre Vorlage. Das wurde von vielen Fans positiv aufgenommen, die zudem vor allem das Casting – besonders von Dallas Lius als Prinz Zuko – feiern. Vielen gefällt zudem, dass aus der für ein in erster Linie kindliches Publikum gemachten Vorlage ein recht erwachsenes Live-Action-Remake geworden ist, das die Schrecken des Krieges anders darstellen kann. Und auch die Action-Sequenzen kommen sehr gut an.
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Kritik gibt es hingegen an einigen Dialogen, die für einige Zuschauerinnen und Zuschauer zu viel erklären, was der wichtigen Regel „Show, don't tell“ des Filmemachens eigentlich widerspricht. Der erwachsenere Ton der Netflix-Adaption führt außerdem dazu, dass ein Teil des Humors und auch des Charmes der Original-Serie verloren gehen. Alles in allem kamen die bisherigen „Avatar“-Folgen aber gut an und viele freuen sich auf die zweite Staffel.
Diese soll im Gegensatz zur ersten Staffelnur sieben Episoden umfassen und nicht acht. Die neuen Folgen werden alle auf einen Schlag am heutigen 25. Juni um 9 Uhr morgens bei Netflix veröffentlicht. Danach ist getreu der Vorlage noch eine weitere Staffel geplant, die die Handlung abschließt.
